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Freies Training: Favoriten nehmen Fahrt auf

11. April 2008 - 09:35 Uhr

Der Portugiese Filipe Albuquerque fährt auch im zweiten Freien Training Bestzeit - Neuseeland auf Platz zwei, Schweiz auf Rang vier

Filipe Albuquerque
Am Freitag in Shanghai der Mann des Tages: der Portugiese Filipe Albuquerque
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Filipe Albuquerque hat auch im zweiten Freien Training in Shanghai das Tempo diktiert und markierte mit 1:35.223 Minuten die deutliche Bestzeit. Der Portugiese hatte schon am Vormittag beide Rookie-Sessions dominiert. Die Titelfavoriten landeten in der Nachmittags-Session allesamt im vorderen Feld. Für die Schweiz markierte Neel Jani (4./1:35.646 Minuten) ebenso eine Topzeit wie sein neuseeländischer Titelkonkurrent Jonny Reid (2./1:35.600 Minuten).

Reid hatte seine beste Rundenzeit in allerletzter Sekunde gefahren und hatte zuvor offensichtlich solide Setup-Arbeit geleistet. Die Leistung der Mannschaft von Neuseeland, die in der Gesamtwertung zurzeit Rang zwei belegt, ist erst recht hoch einzuschätzen, da sie am Vormittag keinen Rookie im Einsatz hatten und somit noch keinerlei Erfahrung mit den Streckenverhältnissen in Shanghai sammeln konnten. Stark präsentierte sich auch der Deutsche Michael Ammermüller (5./1:35.657 Minuten).

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Neben dem Spitzenreiter Albuquerque war sicherlich der Tscheche Filip Salaquarda (3./1:35.609 Minuten) die positive Überraschung des Freien Trainings. Die zwei weiteren Mannschaften, die sich noch Hoffnungen im Titelkampf machen dürfen, landeten auf den vorderen Mittefeldrängen. Der Brite Robbie Kerr (6./1:35.689 Minuten) und der französische Ex-Formel-1-Pilot Franck Montagny (7./1:36.822 Minuten) sollen für ihre Nationen noch einen ultimativen Angriff auf die A1GP-Krone fahren.

Montagny überraschte bei seinem Auftritt am Freitagnachmittag, da er ohne Erfahrung mit dem A1GP-Boliden aus dem Stand konkurrenzfähige Zeiten fahren konnte. Allerdings hatte der Franzose im Rahmen der Session angeblich ein Mal eine Schikane abgekürzt, somit ist seine Rundenzeit noch nicht endgültig bestätigt. Zur Freude der chinesischen Fans zeigte auch Lokalmatador Congfu Cheng (9./1:35.903 Minuten) eine gute Leistung.

Albuquerque hatte als Topmann des Tages die gesamte A1GP-Szene im Griff und lag mit knapp vier Zehntelsekunden Vorsprung in einer eigenen Liga. Doch die Zeitabstände dahinter versprechen ein spannendes vorletztes Saisonwochenende, denn zwischen Rang zwei und Platz zehn beträgt der Abstand gerade einmal knappe drei Zehntelsekunden. Auch im hinteren Feld sind die Zeitabstände - trotz der als selektiv geltenden Shanghai-Strecke - extrem eng.