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Clements: "Wir wollen die Bronzemedaille unbedingt"

30. April 2008 - 16:28 Uhr

Die britische Teamchefin Katie Clements musste ihre Hoffnung auf den Titelgewinn schon aufgeben, setzt aber in Brands Hatch auf den Heimvorteil

Katie Clements
Die Frau an der Boxenmauer: Die britische Teamchefin Katie Clements
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die A1GP-Saison neigt sich dem Ende entgegen und es ist Zeit Bilanz zu ziehen, auch bei der britischen Teamchefin Katie Clements. Die Saisonziele konnten nicht ganz erreicht werden, räumte sie im Interview mit der offiziellen Internetseite der Serie ein. "Nachdem wir in den ersten beiden Jahren jeweils Dritter wurden, hatten wir gehofft, uns in dieser Saison um ein oder zwei Plätze zu verbessern. Aus verschiedenen Gründen hat das aber nicht geklappt", sagte Clements.

Vor dem Saisonfinale in Brands Hatch liegen die Briten auf Gesamtrang vier. "Aber wir haben in Brands Hatch Heimvorteil und uns eines fest vorgenommen: Wir wollen unbedingt wieder die Bronze-Medaille", betont die Teamchefin. "Wir liegen zwölf Punkte hinter den Franzosen, 32 Punkte sind noch zu vergeben. Wir wissen unser Auto in den bewährten Händen von Robbie Kerr. Und er ist entschlossen, beide Rennen zu gewinnen. Frankreich hat einen kleinen Nachteil, weil Pilot Franck Montagny zum ersten Mal ein A1GP-Auto fährt. Wir haben seit drei Jahren ein stabiles und solides Team, wir haben die Erfahrung und das Talent, um an diesem Wochenende noch einmal anzugreifen."

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Auch wenn das Saisonziel nicht ganz erreicht wurde, stellt Clements ihrem Team ein gutes Zeugnis aus. "Das Team war fantastisch, alle engagieren sich mit 110 Prozent und wir alle wollen gewinnen", sagte sie. Eine der Stärken des Teams sei die personelle Konstanz. "Allerdings hatten wir in diesem Jahr ein paar unvorhergesehene Probleme. Aber abgesehen von Shanghai, was ein wirklich frustrierendes Wochenende war, hatten wir immer die Pace, um theoretisch aufs Podium zu kommen."

In dieser Saison hatte das britische Team mit Robbie Kerr und Oliver Jarvis erstmals zwei gleichberechtigte Fahrer, von denen jeder fünf Rennwochenenden absolviert hat. Beide seien herausragend gefahren, "aber ich denke, dass es künftig wieder besser ist, konstant mit einem Piloten zu fahren. Das war einer der Vorteile, den die Topteams in dieser Saison hatten."