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WSbR: Gemischte Meinungen über neues Auto

13. März 2008 - 21:29 Uhr

In Valencia wurde erstmals mit dem neuen Auto für die Renault-World-Series getestet, doch die Begeisterung über den Boliden hält sich noch in Grenzen

Bertrand Baguette
Bertrand Baguette beim Test mit dem neuen Auto in Valencia
© Renault

(Motorsport-Total.com) - Der erste Test mit dem neuen Boliden, der in dieser Saison in der Renault-World-Series eingesetzt wird, ist absolviert. Doch für riesige Begeisterung sorgte das Auto bei dem Test in Valencia nicht. Die Rundenzeiten waren langsamer als die, die im November mit dem alten Auto gefahren wurden. Und das lag offenbar nicht nur daran, dass es windig war und die Piloten aus Mangel an Ersatzteilen vorsichtig gefahren sind.

"Das Auto hat zu viel Downforce", hat KTR-Teamchef Kurt Mollekens festgestellt. "Die ganzen Aerodynamik-Komponenten sehen zwar nett aus, aber sie bringen keine große Verbesserung und ihr Gewicht macht das Auto langsamer. Die Rundenzeiten sind zu langsam. Vielleicht können wir noch eine Sekunde wegrechnen, aber ich bin recht pessimistisch."


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Positive Reaktionen gab es jedoch in Sachen Zuverlässigkeit. Manch einer Sprach sich auch dafür aus, noch keine vorschnellen Schlüsse über die Performance zu ziehen. Ein gutes Zeugnis stellte James Walker dem Boliden aus: "Ich denke, dass es ein gutes Paket ist", sagte er. "Die Zeiten waren noch nicht so schnell, weil die Leute zuvor drei Jahre lang daran gearbeitet haben, das Meiste aus dem alten Auto herauszuholen."

"Den Fahrern waren angehalten, nur keinen Unfall zu bauen, weil wir keine Ersatzteile hatten", ergänzte Comtec-Teamchef Jonathan Lewis. "Deshalb denke ich, dass wir etwas schneller sein werden als mit dem alten Auto."