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Vorschau: Saisonstart 2008 in Großbritannien
Am Wochenende startet die Britische Formel 3 in die neue Saison - Wer tritt in die Fußstapfen von Stewart, Fittipaldi, Piguet, Mansell und Senna?
(Motorsport-Total.com) - Was haben die Formel-1-Legenden Jackie Stewart, Emerson Fittipaldi, Nelson Piquet, Nigel Mansell und Ayrton Senna gemeinsam? Alle haben ihre Karriere in der Britischen Formel 3 begonnen. Und auch in jüngerer Zeit hat sich die Serie als Sprungbrett in die Formel 1 erwiesen. Beispiele: Der Champion des Jahres 1991, Rubens Barrichello und der 2002er-Meister Takuma Sato. Der Champion des Jahres 2004, Nelson Piquet Jr. bestreitet heuer seine erste Formel-1-Saison bei Renault, Mike Conway, der 2006 den Titel holte, testet bei Honda und der amtierende Champion Marko Asmer beim BMW Sauber F1 Team. Ebenfalls in der Britischen Formel 3 ihre ersten Erfolge geholt haben die aktuellen Formel-1-Piloten Heikki Kovalainen, Jenson Button, David Coulthard, Mark Webber und Anthony Davidson.
In dieser Saison machen sich 26 Piloten aus 16 Nationen auf, es ihnen gleichzutun und in der Britischen Formel 3 den Grundstein für ihre weitere Karriere zu legen. An elf Rennwochenenden werden insgesamt 22 Rennen gefahren, der Startschuss für die neue Saison fällt an diesem Wochenende in Oulton Park. Neu sind in dieser Saison die Autos: Sowohl Dallara und Mygale haben für dieses Jahr neue Fahrzeuge entwickelt.
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Als Titelverteidiger geht das österreichische HiTech-Team in die Saison. Das Team hat mit dem 19-jährigen Walter Grubmüller und dem 16-jährigen Max Chilton die jüngste Fahrerpaarung im Feld. Für beide Piloten ist es das zweite Jahr in der Britischen Formel 3. Bei den Testfahrten konnten sie konstant vorn mitfahren.
Rookie-Armada bei Carlin
Das nach Siegen erfolgreichste Team ist Carlin. Die Briten setzten in der Internationalen Klasse vier Fahrzeuge ein und zwei weitere in der Nationalen Klasse. In der Internationalen Klasse sind für Carlin mit Brendon Hartley, Jaime Alguersuari und Sam Abay drei Rookies am Start, dazu kommt Oliver Turvey, der in der vergangenen Saison schon zwei Rennen bestritten hat.
Mit ebenfalls vier Autos startet das Meisterteam von 2006, Räikkönen-Robertson, auch Double R genannt. Der Rookie im Team ist Henry Arundel, der aus der Formel BMW kommt. Außerdem fahren bei Double R John Martin, Alistair Jackson und Atte Mustonen. Der Finne galt als eine der Entdeckungen des Jahres 2007.
Das Fahrertrio von Fortec wird angeführt von Sebastian Hohenthal, der in der vergangenen Saison in Brands Hatch gewinnen und in Oulton Park einen neuen Rundenrekord aufstellen konnte. Seine Teamkollegen sind die Rookies Marcus Ericsson und Philip Major.
Bewährte Paarung bei Ultimate
Das Ultimate-Team geht in seine zweite Saison in der Britischen Formel 3. Wie schon im Debütjahr hat das Team Michael Devaney und Esteban Guerrieri unter Vertrag. Sie haben mit Ricardo Teixeira einen erfahrenen Teamkollegen an die Seite bekommen, Teixeira geht schon in seine vierte Saison in der Serie.
Nur ein Auto setzt T-Sport in der Internationalen Klasse ein. Es wird pilotiert vom amtierenden Meister der Nationalen Klasse, Sergio Perez. Der 18-Jährige Mexikaner konnte schon mit einer Bestzeit beim Test in Silverstone auf sich aufmerksam machen.
Neu in der Serie ist das JTR-Team, das bisher in der Formel Ford erfolgreich war. Das Team setzt wie Ultimate ein Mygale-Chassis ein, gefahren wird das Auto von Nick Tandy.
Reiff als einziger Deutscher
In der Nationalen Klasse wurde kurz vor Saisonbeginn noch ein Neuzugang vermeldet: Das Loctite-Team hat den Iren Niall Quinn verpflichtet, der in der vergangenen Saison für Holzer in der Formel BMW Deutschland gefahren ist.
Im Feld der Nationalen Klasse findet sich auch der einzige Deutsche in dieser Saison: Der 16-jährige Deutsche Kart-Meister Craig Reiff gibt bei Nexa sein Debüt im Formelsport.











