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Neuseeland zwischen Jubel und Enttäuschung

17. März 2008 - 02:22 Uhr

Mit dem Sieg im Sprint verbesserte sich Neuseeland auf Gesamtrang zwei, das Hauptrennen wurde dann durch Fehler zunichte gemacht

Jonny Reid
Nach dem Sprintrennen war die Welt für Jonny Reid noch in Ordnung
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Freude, Frust, Erleichterung und Enttäuschung - das A1GP-Team Neuseeland ging am Rennsonntag in Mexiko durch ein Wechselbad der Gefühle. Jubelstimmung herrschte nach dem Sprintrennen: Jonny Reid holte den Sieg, damit verbesserten sich die "Kiwis" wieder auf Rang zwei der Gesamtwertung und verkürzten ihren Rückstand auf Gesamtleader Schweiz auf 15 Punkte.

Im Hauptrennen folgte dann die Ernüchterung. Der erste Boxenstopp ging völlig daneben, die Kommunikation zwischen Reid und dem Team passte nicht, Reid fuhr zu spät wieder los und verlor Zeit. Danach fuhr er auch noch geradeaus in einen Reifenstapel und sorgte für eine Safetycarphase. Reid konnte das Rennen zwar fortsetzen, landete aber ohne Punkte auf Rang zwölf. Glück im Unglück: Die Schweizer, die eigentlich mindestens Platz zwei im Hauptrennen sicher hatten, gingen wegen einer Durchfahrtsstrafe ebenfalls leer aus. Sonst hätten die Schweizer schon für eine erste Vorentscheidung in der Meisterschaft sorgen können.

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Reid freute sich zwar über den vierten Sieg in dieser Saison und Gesamtrang zwei, war aber enttäuscht über die weiteren Fehler, die er und sein Team gemacht haben. "Wir müssen uns an den letzten beiden Wochenenden zu 100 Prozent, nein, zu 200 Prozent konzentrieren", sagte der Neuseeländer. "Wir müssen als Team zusammenfinden und hart arbeiten. Wir dürfen uns keine Fehler mehr erlauben, wenn wir die Schweiz in der Meisterschaft schlagen wollen. Der Titelkampf wird sich in Brands Hatch entscheiden und wir müssen unsere Performance aus dem Sprintrennen wiederholen."

Reid ist aber zuversichtlich, am nächsten Rennwochenende in China die Lücke auf die Eidgenossen weiter schließen zu können: "In der vergangenen Saison haben wir in Shanghai gewonnen und wir standen dort in der ersten Reihe. Deshalb bin ich sicher, dass wir dort stark sein können."