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Mexiko: Jarvis Trainingsschnellster
Das A1GP-Team Großbritannien hatte in Mexiko im Freien Freitagstraining die Nase vorn, doch knapp dahinter folgte die Schweiz, Deutschland auf Rang acht
(Motorsport-Total.com) - Nach den Rookie-Sessions haben nun die Einsatzpiloten in Mexiko die Cockpits übernommen. Die Bestzeit im Freien Freitagstraining ging dabei mit 1:21.431 an das A1GP-Team Großbritannien mit DTM-Neuzugang Oliver Jarvis. Doch nur 0,051 Sekunden dahinter folgte Spitzenreiter Schweiz mit Neel Jani. Adam Carroll holte mit 1:21.808 Minuten die drittschnellste Zeit für das Team Irland.
"Ich freue mich, wieder in Mexiko zu sein, wo ich im vergangnen Jahr meinen ersten Sieg geholt habe", sagte Jarvis. "Ich finde es etwas schade, dass die Strecke jetzt anders ist. Ich verstehe, dass die Schikane in Kurve vier eingebaut wurde, um die Autos abzubremsen. Aber es ist schade, dass wir auf dem schlechten Streckenbelag fahren müssen. Das sollte aber im Laufe des Wochenendes besser werden, wenn mehr Gummi auf der Strecke ist. Ich freue mich über die Bestzeit. Die Schweiz liegt knapp hinter uns, aber das war zu erwarten. Neel hat derzeit eine gute Phase, ich denke, dass es auch in der Qualifikation eng wird."
Jeroen Bleekemolen belegte mit dem niederländischen Boliden Rang vier vor Südafrika (Adrian Zaugg). Die Neuseeländer, die in der Meisterschaft mit 20 Punkten Rückstand auf die Schweiz auf Rang drei liegen, holten mit Jonny Reid die sechstschnellste Zeit. Reid war nur eine Tausendstelsekunde langsamer als Zaugg.
Das deutsche Team, das nach umstrittenen Strafen in der Meisterschaft nur noch theoretische Chancen hat, den Titel zu verteidigen, belegte Rang acht. Michael Ammermüller fuhr eine Zeit von 1:21.974 Minuten. Damit war er eine gute halbe Sekunde langsamer als Jarvis.
Der Gesamtzweite Frankreich muss an diesem Wochenende auf seinen Siegfahrer Loic Duval verzichten. Der neue Einsatzpilot Jonathan Cochet nutzte das Training, um sich erst einmal richtig im Auto einzugewöhnen und belegte Rang zwölf.
Das Training musste gleich zu Beginn nach einem Unfall des Tschechen Filip Salaquarda für längere Zeit unterbrochen werden. Zudem kürzten einige Piloten die Schikane ab, so dass mehrere Bestzeiten gestrichen wurden.










