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Stimmen zum Sprintrennen in Eastern Creek

03. Februar 2008 - 04:49 Uhr

Sieger Loïc Duval, Jonny Reid und Robert Wickens über das verregnete Sprintrennen im australischen Eastern Creek

Loïc Duval
Loïc Duval feierte in seinem vorletzten Rennen seinen ersten A1GP-Sieg
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ausgerechnet bei seiner Abschiedsvorstellung für das Team Frankreich sicherte sich Loïc Duval heute Morgen im australischen Eastern Creek mit einer souveränen Vorstellung den ersten Sieg seiner A1GP-Karriere. Der 25-Jährige setzte sich vor Jonny Reid aus Neuseeland und Robert Wickens aus Kanada durch.

"Das fühlt sich großartig an", freute sich Duval. "Wir laufen diesem Sieg schon seit langer Zeit nach, aber heute hat alles gepasst und das Team hat klasse gearbeitet. Das war perfekt, das haben wir gebraucht! Es war wichtig für uns, ein Rennen zu gewinnen, und dies ist mein letztes Wochenende in der A1GP-Serie, daher freue ich mich besonders. Im Regen war es wirklich schwierig, aber dank unserer Pace im Trockenen hatte ich einen guten Vorsprung, so dass wir uns im Regen keine Sorgen machen mussten. Ich wollte nur auf der Strecke bleiben und kein Risiko eingehen."

Auch Reid zeigte sich zufrieden: "Wir mussten heute ein bisschen fighten. Ich hatte einen guten Kampf mit Neel Jani, und als ich an ihm einmal vorbei war, konzentrierte ich mich auf Loïc, aber der hat im Regen einen guten Job gemacht. Ich wollte dann auch nicht mehr zu viel riskieren", so der Gesamtzweite. "Die Pole für das Hauptrennen ist eine gute Ausgangsposition, aber wie wir schon oft gesehen haben, ist es dennoch schwierig. Wir haben starke Gegner, alle wollen es wissen. Es kann funktionieren, aber ich bin schon sehr gespannt auf das Wetter."

Mann des Rennens war aber Red-Bull-Junior Wickens, der vom 15. Startplatz aus das Feld aufrollte, als es nass wurde, und schlussendlich knapp vor Michael Ammermüller (Deutschland) und Jonathan Summerton (USA) noch Dritter wurde. Damit stellte er sein außergewöhnliches Talent unter Beweis - und er empfahl sich für höhere Aufgaben innerhalb der Red-Bull-Familie. Natürlich war er anschließend dementsprechend glücklich.

"Das war eine tolle Fahrt", jubelte Wickens. "Wir hatten im Trockenen ein bisschen Probleme mit der Pace, da war ich nur 13. oder 14. Ich hatte am Anfang am meisten Vertrauen ins Auto und überholte die meisten Gegner, als der Regen noch nicht ganz so schlimm war. Da sind viele Fahrer auf der Trockenlinie geblieben, während ich einer der Ersten war, die auf eine Regenlinie gewechselt haben. Das hat sich gelohnt. Sollte es im Hauptrennen auch regnen, dann kann ich auch da wieder punkten."

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