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Podestplatz stimmt britisches A1GP-Team versöhnlich

03. Februar 2008 - 14:55 Uhr

Robbie Kerr feierte einen Erfolg im Hauptrennen in Eastern Creek - falsche Taktik im verregneten Sprint kostete ein gutes Ergebnis

Robbie Kerr
Robbie Kerr wurde im Sprintrennen ein Opfer der Boxentaktik
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im heutigen Sprintrennen in Eastern Creek legte Robbie Kerr los wie die Feuerwehr: Der Brite fuhr von Startplatz acht los, um schon zwei Kurven später auf Rang fünf aufzutauchen. Bis dahin hatte er bereits die Autos aus China und den USA und den Deutschen Michael Ammermüller überholt - die perfekte Eröffnungsrunde. Im Anschluss machte Kerr Jagd auf den Neuseeländer Jonny Reid, als in Runde sieben der Regen kam.

Der australische Sommerguss brachte die kalte Dusche für das britische Team. Kerr wurde an Box beordert, um von Slicks auf Regenreifen zu wechseln. "Als der Regen kam, fühlte sich das Auto immer noch gut an, ich konnte locker mithalten. Die Entscheidung zum Boxenstopp war eine Fehlentscheidung", gab Kerr nach dem Rennen zu. Er reihte sich weit hinten auf Rang 19 wieder ein und alle anderen Teams blieben auf Slicks draußen.

"Es war einfach nicht feucht genug, um die Regenreifen zum Funktionieren zu bringen. Als es kurz vor Rennende dann richtig nass war, waren meine Reifen schon ruiniert. Es ist schon enttäuschend, weil ich eine echte Chance auf ein Podium hatte", gab der 28-Jährige zu Protokoll. Am Ende des Sprintrennens stand Position 16 auf dem Ergebniszettel.

"Als es am Ende nass genug war, waren meine Reifen ruiniert."
Robbie Kerr

Deutlich besser lief es für die britische Mannschaft später im Hauptrennen. Nachdem Polesetter Reid aus der Box starten musste, ging Kerr von Startplatz zwei hinter Neel Jani aus der Schweiz ins Rennen, musste sich aber schon beim Start dem späteren Sieger Südafrika geschlagen geben. Nach zwei guten Boxenstopps und einem kurzen Ausritt ins feuchte Kiesbett fuhr Kerr den dritten Rang ungefährdet ins Ziel.

"Es sah erst so aus, als könnten wir um Platz eins mitkämpfen, aber dann haben wir etwas Speed verloren. Es ist ein gutes Resultat, das wir auch dringend brauchten. Weitere Podestplätze sollten uns im Titelrennen halten", bilanzierte der Brite. Teamchefin Katie Clements fügte hinzu: "Nach der morgendlichen Enttäuschung einen Podestplatz zu feiern, ist gut. Wir verlassen Australien jetzt mit Punkten und haben uns in der Gesamtwertung auf Rang sechs verbessern können."

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