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Durban: Starker Beginn für Team Germany

22. Februar 2008 - 15:51 Uhr

Michael Ammermüller erwischte in Durban einen starken Auftakt - nach der klaren Bestzeit vom Vormittag landete Team Germany auf Position zwei

Michael Ammermüller
Michael Ammermüller bewegte sich in Durban immer in den Top 2
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das A1GP-Team Germany von Willi Weber begann das siebte Rennwochenende zum A1GP World Cup of Motorsport in Südafrika mit einer Bestzeit. Auf dem einzigen Straßenkurs im Kalender erreichte Einsatzpilot Michael Ammermüller in der Innenstadt von Durban am Vormittag die Bestzeit und belegte zum Abschluss des Trainingstages den zweiten Platz.

Mit der Bestzeit von 1:19,390 Minuten in der Rookie-Session, zu der ausschließlich Serien-Neulinge zugelassen sind, setzte Michael Ammermüller ein deutliches Zeichen. Der Nachwuchsfahrer aus Pocking war noch nie zuvor auf der temporären Rennstrecke unterwegs und erreichte einen Vorsprung von 1,3 Sekunden auf seinen besten Verfolger, den Schweizer Marcel Fässler.

"Der Kurs ist sehr eng und anspruchsvoll. Es gibt kaum Auslaufzonen. Der Belag bietet viel Grip", schilderte der 22 Jahre alte Profi-Rennfahrer seine erste Begegnung mit der 3,28 Kilometer langen Stadtrennstrecke. 29 Runden absolvierte der Bayer in seiner ersten Testsession. Mehrere Unfälle, die auch einzelne Trainingsunterbrechungen verursachten, belegten bereits im Rookie-Training, wie anspruchsvoll die Strecke ist.

Am Nachmittag drehte Michael Ammermüller im Freien Training 17 Runden. Erneut erzwangen Unfälle den Abbruch der Trainingseinheit. "Die Techniker von David Sears Motorsport haben an der mechanischen Abstimmung gearbeitet", resümierte Ammermüller.

Nachmittags mit der Originalabstimmung

Michael Ammermüller
Am Nachmittag kehrte Ammermüller zum ursprünglichen Setup zurück
© xpb.cc

"Die Richtung, die wir am Vormittag eingeschlagen hatten, war schon ganz gut. Eine Tendenz zum Übersteuern haben wir verringert und die Traktion verbessert. Am Nachmittag haben wir etwas anderes probiert, sind dann aber wieder zu der Abstimmung vom Vormittag zurückgekehrt."

Im vierteiligen Qualifying am Samstag, das separat die Startaufstellungen für den Sprint und das Rennen am Sonntag ermittelt, stehen allen Teams schwierige taktische Entscheidungen bevor. "Normalerweise wartet man mit seiner einzigen erlaubten schnellen Runde bis zum Schluss, weil der Belag von Stadtrennkursen dann am saubersten ist und die besten Zeiten ermöglicht", erläutert Ammermüller.

"Doch heute haben wir gesehen, dass Unfälle schnell zu Unterbrechungen oder sogar zum endgültigen Abbruch einer Session führen können. Der richtige Zeitpunkt für die eigene schnelle Runde wird am Samstag entscheidend sein."