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Durban: Kanada triumphiert im Sprintrennen

24. Februar 2008 - 11:00 Uhr

Robert Wickens sicherte sich im Sprintrennen in Durban seinen ersten A1GP-Sieg - Kollision zwischen Deutschland und den Niederlanden

Robert Wickens
Sieg für Kanada: Red-Bull-Junior Robert Wickens lieferte ein makelloses Rennen ab
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Sprintrennen in Durban feierte der Kanadier Robert Wickens heute Morgen seinen längst überfälligen ersten Sieg in der A1GP-Serie: Bei herrlichem Wetter und Temperaturen von annähernd 30 Grad triumphierte der Polesetter mit einer souveränen Vorstellung von der ersten bis zur letzten Runde.

Wie erwartet produzierte das Rennen in den Straßen der südafrikanischen Stadt auch jede Menge Schrott - und ein ungewöhnliches Ende: Jeroen Bleekemolen (Niederlande) und Michael Ammermüller (Deutschland) kämpften am Schluss um den fünften Platz. Ammermüller wagte eine Attacke, kam aber gleichzeitig auf eine Bodenwelle und rutschte Bleekemolen ins Auto, womit für beide das Rennen beendet war.


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Folgenschwere Kollision - Bleekemolen sauer

Bleekemolen war anschließend stinksauer auf den Deutschen, aber beide hatten insofern Glück, als wegen ihres Zwischenfalls rote Flaggen gezeigt wurden und das Rennen ohne Fortsetzung abgebrochen wurde. Dadurch ging der Stand der vorherigen Runde in die Endwertung - und Bleekemolen und Ammermüller belegten demnach die Positionen fünf und sechs und sammelten wichtige Punkte für die Gesamtwertung.

Von all dem unbeeindruckt blieb Wickens, der vom Start bis ins Ziel führte, sich durch eine zwischenzeitliche Safety-Car-Phase, die ihn den herausgearbeiteten Vorsprung kostete, nicht aus der Ruhe bringen ließ und nach elf Runden vor Oliver Jarvis (Großbritannien) und Neel Jani (Schweiz) gewann. Congfu Cheng (China) wurde nach einer fehlerlosen Vorstellung starker Vierter und schrammte nur knapp am Podium vorbei.

Gleich am Start hatte Wickens seine einzige Schrecksekunde zu verbuchen, als ihm der Neuseeländer Jonny Reid hinten auffuhr und dadurch ans Ende des Feldes zurückfiel. Der Gesamtführende der A1GP-Serie sammelte aber immerhin den Bonuspunkt für die schnellste Runde. Bruno Junqueira (Brasilien) erwischte es nach acht Runden noch schlimmer - er war mit seinem Crash der Auslöser der erwähnten Safety-Car-Phase.

Karthikeyan wegen Verletzung nicht am Start

Narain Karthikeyan (Indien) war wegen seiner Handgelenksverletzung infolge des Trainingsunfalls am Samstag gar nicht erst angetreten; John Martin (Australien) nach einer Nacht im Krankenhaus hingegen schon. Martin leidet derzeit an einer Magenverstimmung, war gestern Abend schwer dehydriert, ließ es sich aber nicht nehmen, am Rennen teilzunehmen, und belegte mit einer tapferen Vorstellung den soliden siebenten Rang.

Einen positiven Aufwärtstrend gibt es vom Team Malaysia zu vermelden, denn Alex-Yoong-Ersatzmann Fairuz Fauzy belegte Platz zehn, während der erst gestern aus Japan eingeflogene Franzose Loïc Duval Zwölfter wurde. Duval war vom 16. Startplatz aus losgefahren, kam aus der ersten Runde schon als 13. zurück und machte in der Folge noch einen Platz gut. Mit Punkten wurde er nicht belohnt.