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Carroll: "Straßenkurse liegen mir"
Adam Carroll hat schon in Monaco gewonnen und freut sich entsprechend auf das A1GP-Rennen in Durban - Auch Niall Quinn bei den Iren wieder dabei
(Motorsport-Total.com) - Das enttäuschende Wochenende in Australien und die dortige Nullnummer hat das A1GP-Team Irland abgehakt. In Eastern Creek wurde am Freitagnachmittag ein Riss in der Fahrerzelle festgestellt, das Chassis musste über Nacht ausgetauscht werden und das warf die Iren für den Rest des Wochenendes zurück. Jetzt geht man frischen Mutes in die nächste Runde im südafrikanischen Durban.
Der dortige Straßenkurs ist eine Herausforderung. Die 500-PS-Boliden rasen durch enge Kurven vorbei an vielen Mauern - der kleinste Fehler kann dort fatale Folgen haben. Doch Adam Carroll nimmt diese Herausforderung gern an: "Ich freue mich schon auf Durban", sagte der Nordire. "Ich bin schon länger nicht mehr auf einem Straßenkurs gefahren und von dem was ich gesehen habe, scheint das eine tolle Strecke zu sein, auf der wir ein gutes Wochenende haben können. Straßenkurse haben mir schon immer gelegen und ich habe dort immer gute Ergebnisse geholt - auch einen Sieg in Monaco. Es ist etwas ungewöhnlich, wenn man so nah an den Mauern entlang fährt, aber man muss sie einfach respektieren."

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Wieder mit dabei im irischen Team ist Rookie Niall Quinn, der in Australien sein Debüt gegeben hatte. Der Dubliner, der in der vergangenen Saison für Holzer in der Formel BMW Deutschland gefahren ist, konnte bei seinem ersten Rookie-Einsatz mit seiner Reife im Cockpit überzeugen.
"Es ist klasse, dass mich das Team nach Durban eingeladen hat", sagte Quinn. "Ich hatte in Australien viel Spaß und freue mich riesig, dass man mir eine weitere Chance bietet. Durban wird eine Herausforderung, aber ich bin schon am Norisring gefahren. Damit habe ich schon etwas Erfahrung auf Straßenkursen, das sollte mir sicher helfen."
"Nach einem enttäuschenden Wochenende in Eastern Creek, an dem wir unverschuldet zurückgeworfen wurden, wollen wir jetzt zurückschlagen", erklärte Renningenieur Dan Walmsley. "Durban ist ein enger Straßenkurs und es ist entscheidend, dass man den Mauern fernbleibt. Aber es ist auch eine Strecke, die Adams Fahrstil entgegenkommen sollte. Wir haben eine gute Abstimmung und sind optimistisch, dass wir ein gutes Ergebnis holen können. Das will das Team unbedingt schaffen, um die Moral wieder zu heben und allen zu zeigen, was wir können."










