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Australien: Fahrer krank, Auto kaputt

25. Februar 2008 - 11:37 Uhr

Für das australische A1GP-Team gab es in Durban nur wenig zu gewinnen: Rang sechs im Sprint, nur Platz 14 im Hauptrennen

Australien
John MArtin konnte wenigstens im Sprintrennen einen Zähler einfahren
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ebenso wie Sieger Neel Jani hatte auch der australische Pilot John Martin am Durban-Wochenende mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Im Sprintrennen reichte es für die Mannschaft Australiens noch für Rang sechs, im Hauptrennen sorgte Martin aber für Schrott. Der 23-Jährige war einer von mehreren Crashpiloten, die ihrem Übermut in der ersten Haarnadelkurve zum Opfer fielen.

Martin hatte nach dem Restart in Runde vier eine nicht vorhandene Lücke zu nutzen versucht und war dem Deutschen Michael Ammermüller ins Heck geknallt. Die anschließende Reparatur in der Box kostete das australische Team drei Runden, am Ende reichte es für die Mannschaft nur noch zu Platz 14. "Ich habe es früh versucht und es hat eben nicht funktioniert", kommentierte der australische Pilot. Er fügte an: "Später konnte ich dann konstante Runden fahren und wenigstens eine Runde zurückgewinnen."

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Der australische Teamchef Alan Jones hatte das Treiben seines erkrankten Schützlings ohnehin schon von Beginn an mit Sorgenfalten auf der Stirn verfolgt: "Das Rennen lief ja nicht unerwartet so, weil wir immer wieder Piloten sehen, die irgendwelche verrückten Dinge probieren, die für sie selbst und für andere mit Tränen enden. John hat unter der Voraussetzung, dass er krank war, eine gute Fahrt abgeliefert", fasste der Ex-Formel-1-Weltmeister zusammen.

Auch Chefmechaniker Rob Arnott fand aufmunternde Worte: "Schaut mal, das war ein so fantastisches Rennen. John fühlte sich nicht gut und ist trotzdem ein gutes Rennen gefahren und die Boxencrew hat am allerbesten bearbeitet."

In der Gesamtwertung bleibt die australische Mannschaft mit nun 20 Zählern auf Rang 14.

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