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Ammermüller sauer auf die Rennleitung

24. Februar 2008 - 20:46 Uhr

Michael Ammermüller kann seine Disqualifikation im Sprintrennen nicht nachvollziehen und übt scharfe Kritik an der Rennleitung

Michael Ammermüller
Michael Ammermüller wittert eine Verschwörung gegen das deutsche Team
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das deutsche A1GP-Team haderte nach der Disqualifikation im Sprintrennen in Durban schwer mit der Rennleitung. Was nach außen so aussah, als hätte sich Michael Ammermüller auf einer Bodenwelle verbremst, war nach Meinung des Deutschen ein normaler Rennunfall mit Jeroen Bleekemolen, aber sicher kein Ausschlussgrund.

"Jedes Mal, wenn ich etwas mache und die Sachlage nicht hundertprozentig klar ist, bekomme ich immer die schlimmste Strafe", schimpfte der Pockinger. "Für mich sieht das so aus, als wollten die nicht, dass Deutschland gewinnt. Wenn ich für das disqualifiziert werde, dann muss man an diesem Wochenende das halbe Feld disqualifizieren." Bleekemolen habe mit ihm einen Bremstest veranstaltet und er sei in der Situation völlig machtlos gewesen, wies er jede Schuld von sich.


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"Er war viel langsamer als ich, ich probierte ein paar Mal, ihn zu überholen. Er hat mich sicher gesehen, aber dann zog er rüber und er bremste. Meiner Meinung nach hätte er die Kollision vermeiden können. Ich darf dafür nicht disqualifiziert werden", so Ammermüller. "Ich habe nicht später gebremst, sondern genau wie in den anderen Runden auch. Es war genau der gleiche Rennunfall wie mit Australien oder mit Zaugg im Hauptrennen."

Die Deutschen marschierten nach dem Rennen zur Rennleitung und legten die Telemetriedaten offen, um zu beweisen, dass Ammermüller nicht später gebremst hat als sonst. Aber diese Erklärung wurde a) von der Rennleitung und b) von Bleekemolen nicht akzeptiert: "Keine Ahnung, was er sich dabei gedacht hat. Es war ja nicht nur das eine Mal, sondern er ist mir auch davor schon draufgefahren. Wir haben meine Daten gecheckt und ich habe in der Runde sogar später gebremst", sagte der "Oranje".