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Ammermüller glaubt fest an deutsche Titelchancen

14. Februar 2008 - 16:46 Uhr

Michael Ammermüller ist fest davon überzeugt, dass die Deutschen die vier Nationen vor sich in den verbleibenden A1GP-Rennen noch überholen können

Michael Ammermüller
Michael Ammermüller ist überzeugt, dass Deutschland um den Titel kämpft
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - In der vergangenen Saison fuhr das A1GP-Team Deutschland mit Nico Hülkenberg alles in Grund und Boden und holte sich vorzeitig den Titel. In diesem Jahr tun sich die Deutschen da schon etwas schwerer. Nach einem verhaltenen Saisonstart lag man zwischenzeitlich auf dem 14. Rang. Doch das Fahrerduo Christian Vietoris und Michael Ammermüller konnte das Team mit zwei Siegen zurückbringen ins Titelrennen.

Vier Rennwochenenden stehen noch aus und die Deutschen liegen derzeit auf Rang fünf mit 19 Punkten Rückstand auf die Spitzenreiter Neuseeland und Frankreich. Das ist nicht viel, bedenkt man, dass an einem Wochenende bis zu 32 Punkte geholt werden können. Und deshalb ist Ammermüller fest davon überzeugt, dass Deutschland am Saisonende um den Titel mitkämpfen wird.

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Das vergangene Rennwochenende in Sydney verlief für den 22-Jährigen weniger glanzvoll, doch auch die Rivalen patzten und so haben die Deutschen nur zwei Punkte auf Neuseeland verloren. "Sydney schien ein recht schlechtes Wochenende für uns gewesen zu sein, aber in Sachen Meisterschaft haben wir nicht allzu viel an Boden verloren", bilanzierte Ammermüller.

"Wir waren eines der besten Teams und wir können immer noch den Titel holen", fuhr der Bayer fort. "Wir sind nicht weit hinten und es stehen noch viele Rennen aus." Welche davon er bestreiten wird und welche Vietoris, weiß Ammermüller noch nicht. "Aber wenn sich das Team für mich entscheiden sollte, dann werde ich die Gelegenheit nutzen. Ich kenne die kommenden Strecken in Durban, Mexiko oder Brands Hatch noch nicht, aber ich lerne gern neue Kurse kennen und freue mich darauf."