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A1GP: Indien im Regen, USA im Kies
Narain Karthikeyan in Eastern Creek an falscher Taktik gescheitert - Jonathan Summerton vom Franzosen Duval aus dem Rennen befördert
(Motorsport-Total.com) - Für das US-Team fing der Renntag in Australien mit Platz fünf für Jonathan Summerton im Sprint gut an, es ging aber deutlicher schlechter weiter. Im Hauptrennen wurde der US-Boy Opfer des schnellen, aber ungestümen Loïc Duval. Der Franzose schoss Summerton zur Rennhalbzeit beim Überholversuch ab und zertrümmerte nicht nur die hintere Radaufhängung des amerikanischen Autos, sondern auch die Punkteträume der gesamten US-Mannschaft.
Der 19-Jährige lag zum Unfallzeitpunkt auf Platz sieben. So gab Summerton nach dem Hauptrennen entsprechend frustriert zu Protokoll: "Wir waren auf Top-10-Kurs, vielleicht wären sogar die Top 5 drin gewesen. Es ist entsetzlich, dass unser Rennen durch ein völlig aussichtsloses Manöver ruiniert wurde. Wir haben Punkte verloren und auch die Möglichkeit, uns in der Gesamtwertung zu verbessern." Das Team USA bleibt trotz der sieben Zähler aus dem Sprintrennen auf Rang 15.
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Eine komplette Nullrunde gab es für die indische A1GP-Truppe in Australien. Narain Karthikeyan beendete sowohl Sprint als auch Hauptrennen auf Platz elf, schrammte also in beiden Fällen hauchdünn an den Punkterängen vorbei. Im Sprintrennen rieb sich der Ex-Formel-1-Pilot in Mittelfeldscharmützeln auf, ohne jedoch im australischen Regen großartig von Angriffslust und Kämpferherz profitieren zu können.
Das Hauptrennen war für Karthikeyan schon verloren, bevor es überhaupt begonnen hatte. Sein Team hatte sich für einen Start auf Slicks entschieden und lag damit völlig daneben. Schon während der Aufwärmrunde gab es einen erneuten Wolkenbruch, der Inder musste zum Reifenwechsel in die Box und entsprechend aus der Pitlane starten.
Die Bilanz von Karthikeyan ist entsprechend ernüchternd: "Wir haben leider dieses Wochenende keine Punkte holen können. Wir müssen unser Setup verbessern, um schon im Qualifying eine bessere Ausgangsposition zu bekommen. Vor allem weil wir wissen, was wir dann alles erreichen können. Beim nächsten Rennen in Südafrika möchte ich wieder punkten." Ein Trost bleibt der indischen A1GP-Mannschaft allerdings: In beiden Rennen lag Erzrivale Pakistan noch weiter hinten.











