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Qi-Meritus-Piloten wie begossene Pudel

18. Januar 2008 - 22:01 Uhr

Luca Filippi und Hiroki Yoshimoto sind zwar schon in Dubai angekommen, doch die Strecke sollte für die beiden Piloten eine nasse Überraschung parat haben

Luca Filippi
Luca Filippi hätte statt seinem Helm besser Gummistiefel mitgenommen
© GP2

(Motorsport-Total.com) - Die Qi-Meritus-Piloten trafen am Renngelände von Dubai als erste ein - genutzt hat ihnen das aber nichts, da die Piste weitestgehend unter Wasser stand. Statt bereits erste Analysen mit Ingenieuren vorzunehmen, mussten sich Luca Filippi und Hiroki Yoshimoto ein Alternativprogramm suchen.

Generell fand der Italiener sich in Dubai auf Anhieb zurecht: "Ich bin heute morgen gelandet und meine erste Priorität bestand darin, die Strecke zu besuchen. Ich habe nicht gewusst, was ich von diesem Ort erwarten sollte, aber ich bin überwältigt. Die Stadt ist wirklich magisch und fantastisch. Ich war überrascht davon, wie einfach wir zur Rennstrecke gefunden haben, nur 25 Minuten vom Zentrum Dubais entfernt."

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Doch die große Überraschung wartete noch auf Filippi: "Ich hoffte, dass wir heute die Strecke begehen hätten können aber unglücklicherweise gibt es dort nach wie vor viel stehendes Wasser durch das Hochwasser und die Strecken-Betreuer arbeiten, um die Situation zu klären. Trotz allem sieht die Piste überwältigend aus und ist recht ähnlich zu den Strecken, die ich schon in Bahrain oder der Türkei kennen gelernt habe. Normalerweise komme ich mit diesem Streckentyp gut zurecht, wir müssen also sehen, was wir morgen aus der Strecke herausbekommen."

Yoshimoto verbirgt seine Enttäuschung nicht: "Es war mein erster Besuch an der Dubai-Rennstrecke. Ich war ein wenig enttäuscht, dass man die Strecke Wolkenbruches nicht begehen konnte aber die Situation wird natürlich untersucht. Die Garage sieht sehr gut aus. Anstatt uns die Strecke anzusehen, haben wir die Zeit mit etwas Fitnesstraining verbracht. Wir müssen morgen in besserer Verfassung sein, wenn das Wetter besser ist. Ich kann es nicht erwarten, auf die Strecke zu gehen."

Narain Karthikeyan ist zwar kein aktiver Pilot des Rennstalls mehr, fuhr aber 1995 für das Team und gewann mit ihm 1996 die erste asiatische Meisterschaft des Teams. Der Inder befindet sich momentan in Neuseeland, um die nächsten A1GP-Läufe in Angriff zu nehmen, nichts desto trotz sandte er seinem Ex-Teamchef eine Grußbotschaft.

"Als ich 1996 für Meritus gefahren bin, war es bereits ein sehr professionelles Team und dank diesem habe ich die erste asiatische Meisterschaft in der letzten Runde des letzten Rennens gewonnen. Ich erinnere mich, dass es ein sehr enger Wettkampf war, aber die Teamführung hat den Unterschied ausgemacht. Das war so wichtig für mich, weil es meine erste Meisterschaft war", so der Inder.

"Danach gingen unsere Wege auseinander und Peter Thompsons Team Meritus wurde eines der großartigsten Teams im asiatischen Motorsport. Jetzt betreten sie eine neue Serie. Es wird sehr eng sein und ich bin sicher, dass sich das Team mit einer Siegermentalität und der richtigen technischen Unterstützung für den Fahrer schnell an die neue GP2-Asia-Serie anpassen wird und gut zurechtkommen wird", wünscht Karthikeyan seinem Ex-Team alles Gute.

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