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Carroll stürmte nach vorn

20. Januar 2008 - 08:31 Uhr

Nach einer durchwachsenen Qualifikation holte Adam Carroll für das A1 Team Irland die Plätze sechs in Sprint und fünf im Hauptrennen, und das von ganz hinten

Adam Carroll
Adam Carroll rollte im Hauptrennen in Taupo das Feld von ganz hinten auf
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Qualifikation im neuseeländischen Taupo lief für das A1 Team Irland noch nicht optimal, doch schon am Samstagabend war Adam Carroll zuversichtlich, dass er in den Rennen noch einiges herausholen kann. Das setzte der 'Motorsport-Total.com'-Kolumnist in die Tat um. Er holte die Plätze sechs und fünf und damit insgesamt elf Punkte. Das Team Irland verbesserte sich damit in der Gesamtwertung auf Rang sechs.

Das Sprintrennen musste Carroll von Startplatz sieben angehen. Gleich beim fliegenden Start ging er am US-Amerikaner Jonathan Summerton vorbei. Diesen sechsten Platz hielt Irland bis ins Ziel. Im Hauptrennen stand Carroll dann noch eine größere Herausforderung bevor.


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Dort musste der Nordire das Feld von Startplatz 13 aus aufrollen. Und es wurde ein turbulentes Hauptrennen für die Iren. Schon in der ersten Runde touchierte Carroll das Heck des US-Boliden, verbog sich seinen Frontflügel und musste zur Reparatur an die Box. An letzter Stelle kam er zurück auf die Strecke. Dank der Safetycarphase konnte Carroll wieder ans Feld anschließen und nach einem späten ersten Boxenstopp hatte er seinen 13. Platz zurück.

Dann profitierte er vom Duell zwischen der Schweiz und Pakistan und schob sich innen an den beiden vorbei auf Rang elf. Die Aufholjagd ging weiter, nach einem perfekten zweiten Stopp lagen die Iren auf Rang sechs. Dann bekam die Schweiz die nächste Durchfahrtsstrafe und Carroll erbte Rang fünf. Den behielt er bis ins Ziel.

"Das Sprintrennen war gut. Ich hatte einen guten Start und war schon fast am Niederländer vorbei, doch er zog nach innen und hat mich gerammt, dabei hat es meine Lenkung verbogen", berichtete Carroll. "Den Rest des Rennens musste ich mit schiefer Lenkung fahren, aber es war nicht allzu schlimm, ich konnte immer noch gute Rundenzeiten fahren und Punkte holen."

Auch das Hauptrennen habe gut begonnen, erklärte er weiter: "Ich konnte in der ersten Runde ein paar Leute überholen. Ich war dicht hinter den USA, aber er musste wegen des Autos vor sich langsamer machen und wir haben uns berührt. Es war nicht heftig, aber mein Frontflügel ist gebrochen. Die Jungs haben einen tollen Job gemacht und mich schnell wieder auf die Strecke gebracht. Das Safetycar hat mir dann geholfen, wieder aufzuholen. Wir haben keine weiteren Fehler gemacht und ich bin als Fünfter, nicht weit weg von der Spitze, ins Ziel gekommen. Wir haben an diesem Wochenende viel gelernt und das sollte uns helfen, in Australien eine gute Qualifikation zu fahren."