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Jungfernfahrt des neuen IFM-Autos geglückt

14. Dezember 2007 - 16:31 Uhr

Die International Formula Master schickt 2008 ein neues Auto ins Rennen - Meister Jérôme D'Ambrosio nach erstem Test begeistert

Jérôme D'Ambrosio
Jérôme D'Ambrosio saß bei der Jungfernfahrt des Boliden am Steuer
© IFM

(Motorsport-Total.com) - Im italienischen Vairano ging heute der erste Streckentest des neuen Autos für die International Formula Masters (IFM) 2008 über die Bühne. Am Steuer saß der amtierende Meister Jérôme D'Ambrosio, der vor dem ursprünglich geplanten Termin die neuen Elemente auf Herz und Nieren prüfte. Sein Urteil: Der neue IFM-Renner ist ein Erfolg!

"Das Auto ist großartig zu fahren", erklärte der Belgier, der zunächst etwas mehr als 100 Kilometer auf der italienischen Rennstrecke zurückgelegt hat. "Das neue Getriebe schaltet viel schneller und präziser, wodurch das Auto noch konkurrenzfähiger wird. Außerdem muss man die Gangwechsel nicht mehr vorausahnen, sondern alles läuft viel schneller ab."

"Der Motor", fuhr er fort, "ist einfacher zu managen, der Drehmomentverlauf ist günstiger und man hat im niedrigen Drehzahlbereich viel mehr Leistung. Heute ist also alles wirklich gut gelaufen, denn wir hatten keinerlei Schwierigkeiten, was fantastisch ist, wenn man bedenkt, dass das gerade mal der allererste Shakedown war."

Honda-K20A-IFM-Motor
Ein Blick ins Heck des neuen IFM-Autos, das über einen Honda-Motor verfügt
© IFM

Das 2008er-IFM-Auto wird von einem Honda-K20A-Motor angetrieben, verfügt über ein neues Getriebe sowie über die gleiche elektronische Steuereinheit von Magneti-Marelli, wie sie auch in der GP2 verwendet wird.

Dem Promoter ist indes trotz dieser Neuerungen wichtig, dass die IFM weiterhin auch für finanziell weniger gut aufgestellte Nachwuchsfahrer leistbar bleibt - was ein Budget weit unter jenem diverser Formel-3-Meisterschaften bedeutet. Außerdem bekommt der Meister einen garantierten Test bei einem GP2-Team zugesichert.