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Jani trauert verpasster Chance nach
Obwohl die Schweizer in der Tabelle einen weiteren großen Schritt nach vorne gemacht haben, trauert Neel Jani um den sichergeglaubten Sieg in China
(Motorsport-Total.com) - In China konnten die Schweizer ihren Vorsprung auf ihre dichtesten Verfolger um 11 Punkte ausbauen und führen jetzt mit 79 Zählern vor der "Grande Nation", welche ihrerseits 60 Punkte auf dem Konto hat. Man sollte also meinen, der Besuch in China habe sich prächtig gelohnt. Doch Neel Jani ist dennoch eher unzufrieden, weil es leicht hätten mehr Punkte sein können.
"Ich hätte das Rennen gewonnen", trauert der A1GP-Pilot auf 'a1gp.com' dem Sieg hinter. "Ich hatte eine Führung von fünf Sekunden und kontrollierte das Rennen. Ich habe meine Bremsen geschont und der Boxenstopp danach war nicht nur lang, er war besonders lang. Wir haben zwar nach wie vor die Führung in der Meisterschaft inne, aber wir hätten uns besser losreißen können, wenn wir gewonnen hätten."

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Sein Frust lässt das Phrasenschwein klingeln: "So können wir sagen, dass wir mit einem blauen Auge davongekommen sind, auch wenn es eine Phrase ist."
Die Strategie und der erste Boxenstopp seien gut gewesen, doch der zweite Boxenstopp habe alles verdorben.
Doch dabei vergisst der Schweizer eines: Hätte die Schweiz beide Rennen gewonnen (also das Wunschziel erreicht) und Frankreich wäre beide Male Zweiter geworden, wäre der gewonnene Punktevorsprung vor den Franzosen trotz überragenden Rennergebnisses geringer gewesen. Insofern ist es trotz Pech noch recht optimal für die Schweiz gelaufen. Andererseits ist es klar, dass ein Rennfahrer immer gewinnen will.










