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A1GP-Team Brasilien: Nullrunde in China

16. Dezember 2007 - 13:55 Uhr

Sergio Jimenez kam nach einer Kollision im Sprintrennen nur auf den 18. Platz und schied im Hauptrennen nach einen Unfall aus

Sergio Jimenez
Sergio Jimenez vom Team Brasilien hatte in China kein Glück
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ohne Punkte reist das A1GP-Team-Brasilien nach diesem Wochenende aus China ab. Im Sprintrennen kam Sergio Jimenez nach einer Kollision in Runde eins nur auf den 18. Platz. Im Hauptrennen wurde er ebenfalls in der ersten Runde in einen Unfall verwickelt und musste das Rennen beenden. Mit dieser Nullrunde fielen die Brasilianer mit nunmehr 22 Punkten auf dem elften Gesamtrang zurück.

In der ersten Runde des Sprintrennens bekam der Brasilianer einen Stoß von hinten und touchierte das Auto von Team Südafrika. Auch das Team Australien war in den Unfall verwickelt und beschädigte sich wie Brasilien die Nase am Auto. Nach dem fälligen, außerplanmäßigen Boxenstopp kam Jimenez mit einer Runde Rückstand wieder auf die Strecke zurück. Der Speed des Autos war gut, und der 23-Jährige fuhr mit nur einer Zehntelsekunde Rückstand auf den Schweizer Neel Jani die drittschnellste Rundenzeit.

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Im Hauptrennen wurde das Team wiederum in der ersten Runde in einen Unfall verwickelt. In der ersten Kurve fuhr Team Kanada auf das Auto des Brasilianers auf. Der brachte es zwar noch an die Box zurück, die Mechaniker stellten jedoch fest, dass neben dem Frontflügel und den Seitenkästen auch die Aufhängung so stark beschädigt war, dass das Team das Rennen aufgeben musste.

Jimenez war nach dem verkorksten Wochenende natürlich enttäuscht: "Ich konnte im Sprintrennen nichts machen, da war kein Platz zum Ausweichen. Das Auto und die Bremsen haben gut funktioniert und ich war schnell unterwegs. Daher bin ich über das Ergebnis enttäuscht."

"Der Start im Hauptrennen war gut. Ich konnte zwei Autos vor mir überholen und wollte gerade an einem weiteren vorbei. Da bekam ich von hinten einen Schlag vom kanadischen Auto. Der wollte das Rennen in der ersten Kurve gewinnen. Wir hatten ein wirklich gutes Auto, daher ist es besonders schade. Wir hätten heute in die Top Five fahren können", so der Brasilianer abschließend.

Team-Manager Emerson Fittipaldi, fasste das Wochenende wie folgt zusammen: "Wir sind sehr enttäuscht. Wir haben bisher zwei Rennen verloren auf Grund schlechter Leistungen, eines in Kurve drei und eines in Kurve eins. Der Kanadier war völlig überfordert und fuhr über dem Limit. Das ist eine Schande. Wir hoffen, dass es im Januar in Taupo besser laufen wird."