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Warum Asien für die GP2 so reizvoll ist
Ab Januar startet die neue GP2 Asia: Mit möglichst geringem Kostenaufwand will Serienchef Bruno Michel im Fernen Osten den Nachwuchs fördern
(Motorsport-Total.com) - Die GP2 ist das Sprungbrett in die Formel 1. Das hat sich in den drei Jahren, in denen die Nachfolgerserie der Formel 3000 besteht, immer wieder gezeigt. Jüngstes Beispiel ist der 2007er Champion Timo Glock, der nun bei Toyota ein festes Formel-1-Cockpit bekommen hat. Jetzt macht sich die GP2 auf in den fernen Osten - im Januar startet die neue GP2 Asia. Im Interview mit 'www.fourmula1.com' schilderte Serienchef Bruno Michel, was er sich davon erwartet.
"Asien wird für die Motorsportindustrie ein sehr wichtiger Kontinent", sagte der der offiziellen Internetseite der Formel 1. "Aber die Piloten aus dieser Ecke der Erde sind noch nicht gerüstet dafür, in die Formel 1 zu kommen. Wir möchten diese Lücke füllen und hochklassigen Rennsport nach Asien bringen. Wir werden die aktuellen GP2-Autos einsetzen und die Kosten so gering wie möglich halten."

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Möglich wäre auch gewesen, die "normale" GP2, die in Europa im Rahmen der Formel 1 fährt, einfach auf die Rennen in Asien auszuweiten. Das sei für die Teams aber finanziell nicht zu stemmen gewesen, so Michel: "Stattdessen machen wir zwei Meisterschaften, vielleicht auch mit verschiedenen Fahrern, so kann das Budget aufgeteilt werden."
Gearbeitet wird vor allem an der Strecke
Ihre Basis wird die neue GP2 Asia in Dubai haben. Dort wird getestet und dort werden auch zwei Rennen der Debütsaison gefahren. Die Teams müssen sich laut Michel jedoch nicht zwingend in Dubai ansiedeln. "Sie werden vor und nach den Rennen an der Strecke an den Autos arbeiten", erklärte er. "Auch das hält die Kosten niedrig."
Bis auf eines sind alle Teams aus der GP2 auch in der neuen Asien-Serie dabei. Laut Michel sei es für sie ein logischer Schritt gewesen: "Sie haben die Autos, sie wissen, wie sie damit arbeiten müssen und sie hatten immer das Problem, dass sie ihr Personal das ganze Jahr über beschäftigen müssen." Den einen freien Platz hat Meritus-Recing aus Kuala Lumpur bekommen.









