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WSbR: Qualifying völlig umgekrempelt
Das bisherige Qualifying-Format wurde für die kommende Saison komplett verändert - besonderes Zuckerl ist die "Super Pole"
(Motorsport-Total.com) - In der Vorsaison waren die Teams und ihre Fahrer nicht immer glücklich mit der Art wie ihre Startpositionen bestimmt wurden. Daher entschied sich die Serie ihr Qualifying-Format völlig zu überarbeiten. Was herauskam scheint sehr komplex, wird aber - bislang - von den Piloten begrüßt.
Die 26 Wagen werden zunächst in zwei Qualifyinggruppen A und B aufgeteilt. Jede fährt eine 20-minütige Session. Die besten sechs Piloten jeder Gruppe kommen in die 15-minütige "Super Pole Session". Für die Startaufstellung des ersten Rennens werden die Top 8 der Super Pole Session gestürtzt. Dazu kommen die letzten vier der Super Pole Session und die restlichen vierzehen Piloten in regulärer Reihenfolge.

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Die Top 8 der Super Pole Session werden auch im zweiten Rennen vorne wegfahren, allerdings diesmal in der regulären Aufstellung, gemäß ihrer Qualifyingzeiten. Die restlichen Piloten komplettieren das Feld, aufgereiht nach ihrem Ergebnis im ersten Rennen. Die Piloten und Teamchefs hatten das 2007er Regulativ kritisiert, bei dem sich die Startaufstellung für das zweite Rennen aus dem Ergebnis von Lauf 1 und der gestürzten Reihenfolge der ersten Zehn zusammensetzte.
"Ich denke nächste Saison wird es fairer, denn wenn man im ersten Lauf ein Problem hat, kann man es nun im zweiten wieder wettmachen", sagte GP2 und WSbR-Fahrer Clivio Piccione. Auch der Brite James Walker unterstützt die Regeländerung: "Wenn man sich 2008 in der vorderen Hälfte qualifiziert, hat man bestimmt zwei gute Rennen. Im Unterschied zur vergangenen Saison als man im zweiten Rennen für ein gutes Abschneiden im ersten bestraft wurde. Allerdings kann es zu ziemlich ungewöhnlichen Taktiken kommen, denn manchmal ist es dann besser Dritter als auf Pole zu sein."









