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Senna: Comeback vorzeitig beendet

17. November 2007 - 13:49 Uhr

Nach seinem Unfall im Qualifikationsrennen kann Formel-3-Rückkehrer Bruno Senna am morgigen Grand Prix in Macau nicht mehr teilnehmen

Bruno Senna
Bruno Senna ist in Macau nach seinem Unfall zum Zuschauen verdammt
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - "Ich bin hierher gekommen, um zu gewinnen", hatte Bruno Senna noch vor dem Wochenende verkündet, auch wenn es in den Qualifikationen nicht so gut ausgesehen hatte für ihn. Der Brasilianer, eigentlich schon längst angekommen in der GP2, hatte auf Einladung der Organisatoren in Macau sein Formel-3-Comeback gefeiert. Er wollte es seinem großen Onkel Ayrton gleich tun, der in Macau just in dem Jahr gewonnen hat, als Bruno auf die Welt kam - 1983.

Doch der Traum vom Triumph ist für den Neffen nach seinem schweren Unfall im Qualifikationsrennen ausgeträumt. In Runde sieben kollidierte er mit Nico Hülkenberg, krachte in eine Mauer und schlitterte über die Strecke. Dabei verletzte sich Senna am Daumen und musste zur Sicherheit zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden. Sein Bolide des Räikkönen Robertson Teams wurde völlig zerstört.

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"Ich hatte einen Fehler gemacht, so konnte Nico in meinen Windschatten und neben mich fahren. An mir vorbei kam er aber nicht", berichtete er unseren Kollegen von 'autosport.com'. "Als wir dann in die Mandarin Bend kamen, fuhr er zu mir rüber und versuchte, mich abzudrängen. Ich habe aber nicht nachgegeben. Wir sind erst beide nach links gefahren und dann beide nach rechts und dabei bin ich die Wand gefahren. Gleichzeitig bin ich über eines seiner Räder abgehoben und in die andere Mauer gekracht. Es war ein ziemlich heftiger Crash."

Ein Crash, an dem Senna weitgehend Hülkenberg die Schuld gibt. Der Deutsche jedoch sah auch Senna etwas in der Verantwortung: "Bruno Senna hat mich kurz vor der Kurve am Hinterrad berührt", schilderte er.

Im Krankenhaus wurde diagnostiziert, dass sich Senna den Daumen angebrochen hat. Damit ist ein Start im morgigen Grand Prix unmöglich. Sein Auto wäre aber wohl sowieso nicht zu reparieren gewesen. Senna ist entsprechend enttäuscht - vor allem für sein Team: "Für mich wäre es toll gewesen, hier zu gewinnen oder ein tolles Ergebnis zu holen - aber ich wollte das für das Team schaffen. Ich hatte das Gefühl, dass ich jetzt mehr Erfahrung habe und besser sein kann, aber leider lief es für uns nicht nach Plan."