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Glock: "Abends liege ich wie ein Maikäfer im Bett"

15. November 2007 - 16:28 Uhr

GP2-Champion Timo Glock absolviert momentan ein hartes Fitnesstraining zur Saisonvorbereitung - Sportklinik Bad Nauheim unterstützt ihn mit Know-how

Timo Glock
Nach den ganzen Feiern muss der Speck nun wieder abtrainiert werden
© GP2

(Motorsport-Total.com) - Strampeln, schnaufen, schwitzen - diese drei Worte bestimmen in etwa den derzeitigen Tagesablauf des diesjährigen GP2-Champions Timo Glock. Der Deutsche bereitet sich momentan in einem intensiven Fitnesstraining auf die kommende Saison vor. Egal, ob er nun bei Toyota oder weiterhin für BMW engagiert sein wird - Fitness gehört zur Grundausbildung eines Rennfahrers. Die nötige Unterstützung erhält Glock vom Team der Sportklinik Bad Nauheim, zu deren Besuchern auch Michael Schumacher gehört.

"Abends liege ich wie ein Maikäfer im Bett und habe zu nichts mehr Lust", beschreibt Glock die Auswirkungen des harten Trainings gegenüber 'speed-academy.de'. "Ich bin einfach nur noch fertig." Kein Wunder, denn der 25-Jährige kriecht jeden Tag früh aus dem Bett, um um 8 Uhr mit dem Training zu beginnen, das bis 17 Uhr andauert.

Der Ablauf des Trainings ist fest vorgegeben und richtet sich nach einem speziellen Plan, der den Anforderungen an einen Rennfahrer gerecht wird. Kraftübungen, Konditionstraining und koordinative Dinge wechseln sich ab. "Was wir genau machen, kommt auch immer darauf an, welches Programm am Vortag gesteckt wird", erklärt Glock. "Wenn wir dort sehr aggressiv trainiert haben, folgen am nächsten Tag nur Regenerationsläufe oder physiotherapeutische Übungen und Massagen."

Warum sich der Rennfahrer jeden Tag so abschindet, liegt auf der Hand. Die Fahrer, die fit und gesund sind, haben im Kampf um Zehntelsekunden einen klaren Vorteil. Damit Glock seine Erfolge im Training auch verfolgen kann, wurden zu Beginn in einem Test alle relevanten Daten erfasst. "Am Ende will ich konditionell auf einem sehr guten Niveau sein und vielleicht auch noch zwei bis drei Kilogramm runterkriegen, um fürs erste Rennen in einer optimalen Ausgangsposition zu sein", meint Timo.