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A1GP: Piloten adoptieren Affen

21. November 2007 - 10:26 Uhr

Mehrere A1GP-Piloten haben bei einem Besuch im größten Nationalpark Malaysias Orang-Utan-Affen adoptiert

Alex Yoong
Alex Yoong freut sich über die Initiative Malaysias zum Schutz von Orang-Utans
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Im Vorfeld des A1GP von Malaysia in Sepang fuhren einige Piloten und Teammitglieder auf die Insel Borneo um das berühmte Orang Utan Gehege im Shangri-La Rasa Ria Resort zu besichtigen und entschlossen sich das Projekt auf ungewöhnliche Art zu unterstützen.

Die Malaien Alex Yoong und Aaron Lim, die Libanesen Khalil Beschir und Chris Alajajian, Indonesiens Satrio Hermanto, der Brasilianer Sergio Jimenez sowie die Britische Teamchefin Katie Clements entspannten sich im Nationalpark auf Borneo vom Stress an der Strecke.

Dort besuchten sie das Orang-Utan-Zentrum in dem Jungtiere auf eine Rückkehr in den Dschungel vorbereitet werden. Auf einer geführten Tour in den Dschungel Borneos konnten die Piloten den Orang-Utans in ihrer natürlichen Umgebung zusehen. Die Besucher waren derart begeistert, dass sie sich spontan entschlossen jeder einen Orang Utan zu adoptieren und somit die Arbeit mit den artbedrohten Tieren finanziell zu unterstützen.

"Es ist großartig hier draußen im Dschungel und es ist ganz wichtig, diese Arbeit zu unterstützen. Wir haben wunderschöne Dschungelgebiete hier in Malaysia, sogar den ältesten der Welt. Borneo ist einer der wenigen Orte, wo Orang-Utans noch existieren und wir müssen alles tun, damit das so bleibt", forderte Yoong.

Der Brasilianer Jimenez schlug in dieselbe Kerbe und fügte hinzu: "Die Arbeit, die hier mit den Orang-Utans gemacht wird, ist fantastisch. Ich kenne das Problem der Lebensraumvernichtung auch aus meiner Heimat und solche Rehabilitationszentren sind immens wichtig. Es sieht vielleicht nicht nach viel aus, wenn wir ein Tier adoptieren, aber es hilft ungemein."

Die gut 27.000 Orang-Utans, deren Name vom Malaischen Begriff für 'Mann des Waldes' herrührt, stehen in ihrer Heimat unter Artenschutz und leben vorwiegend auf Borneo und Sumatra. Ihre größte Bedrohung ist der Verlust ihres Lebensraums durch Waldrodungen. Junge Orang-Utans werden zudem gejagt, um als Haustiere verkauft zu werden. Dabei werden die Muttertiere oft erschossen.