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Valencia: Glock mit Sieg zum GP2-Titel!
Timo Glock gewann das letzte Saisonrennen in Valencia vor Javier Villa und Andy Soucek und sicherte sich damit souverän den Meistertitel
(Motorsport-Total.com) - Es ist vollbracht: Nach einer Saison voller Höhen und Tiefen stand Timo Glock eigentlich schon vor dem heutigen Finalsprint in Silverstone als dritter GP2-Champion nach Nico Rosberg und Lewis Hamilton fest, aber der Sacke musste natürlich noch zugemacht werden - und das gelang dem iSport-Piloten in beeindruckender Manier!
Glock feierte bei im Gegensatz zu gestern sonnigen Bedingungen im spanischen Valencia einen souveränen Start/Ziel-Sieg und hat damit in der Endabrechnung elf Punkte Vorsprung auf Lucas di Grassi (ART), der sich vom 23. Startplatz aus erwartungsgemäß nicht mehr in die Top 6 fighten konnte. Der Sieg in der Teamwertung rundete für die iSport-Truppe von 'Motorsport-Total.com'-Kolumnist Paul Jackson den totalen Triumph ab.
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Glock von Anfang an in Führung
Gleich am Start spielte Glock seine ganze Klasse aus, als er vom zweiten Platz aus mühelos in Führung ging. In der Folge spulte er nur solide sein Programm ab, ohne an die Grenzen gehen zu müssen, schließlich hätte ihm ja schon ein vierter Platz selbst bei einem Sieg von di Grassi zum Titel gereicht. Letzterer erwischte zwar einen Raketenstart, hing dann aber bis zum Schluss hinter Glocks Teamkollegen Andreas Zuber an 13. Stelle fest.
Zweiter war in einem weitgehend ereignislosen Rennen von Anfang bis Ende Lokalmatador Javier Villa (Racing Engineering), gefolgt von zwei weiteren Spaniern, Andy Soucek (DPR) und Borja Garcia (Durango). Theoretisch hätte noch ein vierter Spanier in die Top 5 fahren können, aber die Sensation von gestern, Marcos Martinez (Racing Engineering), drehte sich an dritter Stelle liegend in der vierten Runde und wurde wenig später von Alexandre Negrão (Minardi-Piquet) von der Strecke geschubst.
Ereignisloses Finalrennen in Valencia
Ansonsten passierte heute Nachmittag in Valencia nicht allzu viel: Mikhail Aleshin (ART) beförderte Christian Bakkerud (DPR) unsanft aus dem Rennen, ebenso wie Karun Chandhok (Durango) kurz vor Schluss Markus Niemela (BCN). Dies spielte für den Rennausgang aber weniger Rolle als der Fahrfehler des Vortagessiegers Vitaly Petrov (Campos), der einen weiteren Punkteplatz in der 20. von insgesamt 29 Runden verschenkte.
Doch all das stand natürlich im Schatten der Meisterschaftsentscheidung - und Glock fiel ganz offensichtlich ein Stein vom Herzen: Bei der Zieldurchfahrt blieb er kurz vor seiner iSport-Crew stehen, streckte die Fäuste jubelnd aus dem Cockpit, und im Parc Fermé stellte er sich triumphal auf sein Auto. Bis er realisieren wird, dass es nach so viel Pech in dieser Saison doch noch gereicht hat, könnte es aber noch ein Weilchen dauern...











