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Neue Probleme: ePrix in Berlin (wieder) auf der Kippe?

Auch in diesem Jahr gibt es wieder Kritiker des Formel-E-Rennens in der Berliner Innenstadt - Ist die Austragung auf der Karl-Marx-Allee 2017 wirklich gefährdet?

(Motorsport-Total.com) - Der Ticketvorverkauf für den ePrix in Berlin am 10. Juni 2017 läuft bereits, doch das Formel-E-Rennen in der Hauptstadt könnte auch in diesem Jahr wieder zu einer Hängepartie werden. Nachdem das Rennen bereits 2016 lange auf der Kippe stand, gibt es auch im neuen Jahr wieder Kritiker, die die Austragung auf der Karl-Marx-Allee gerne verhindern möchten. 2015 fuhr die Elektroserie noch auf dem ehemaligen Flughafengelände Berlin-Tempelhof, musste dort allerdings 2016 aufgrund der Flüchtlingskrise weichen.

Start in Berlin

Die Formel E soll auch 2017 wieder auf der Karl-Marx-Allee in Berlin fahren

Bereits im Dezember berichtete der "Tagesspiegel", dass die Grünen, die sich auch 2016 bereits gegen das Event stemmten, erneut versuchen, den Formel-E-Lauf auf der Karl-Marx-Allee zu verhindern. Stattdessen solle das Rennen auf "einer geeigneten Strecke außerhalb der Innenstadt" stattfinden, wie aus einem Antrag des Grünen-Bezirkspolitikers David Hartmann zitiert wird.

Beanstandet wird unter anderem, dass öffentliche Straßen "für Autorennen grundsätzlich ungeeignet" seien. Außerdem setze man damit "ein völlig falsches Signal" im Kampf gegen illegale Autorennen auf den Straßen der Hauptstadt. Die Veranstalter geben sich allerdings gelassen. Eventorganisator Ulrich Weingärtner erklärt auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com', dass man "sehr zuversichtlich" sei.


Fotostrecke: Die Strecken der Formel E 2016/2017

Man arbeite mit den Fachämtern des Bezirksamts "eng und kooperativ" zusammen. "Es sind auch zahlreiche logistische und kommunikative Optimierungen geplant, um kritische Punkte der Vorsaison deutlich abzumildern", verrät Weingärtner und erklärt: "Politische Stellungnahmen der Bezirksverordnetenversammlungen möchten wir nicht kommentieren, sondern bieten hierzu jederzeit Gespräche an."

"Unser Ansprechpartner bezüglich der Genehmigung bleibt der Berliner Senat und von dort können wir keine negativen Meldungen wahrnehmen", beruhigt er alle Formel-E-Fans und betont, dass man "keinen Anlass zur Sorge" haben müsse. Mut macht dabei auf jeden Fall ein Blick in die Vergangenheit, denn das Rennen konnte 2016 letztendlich ebenfalls wie geplant über die Bühne gehen.

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