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Müller über Formel-E-Test: "Hat gepasst, wie Faust aufs Auge"

DTM-Pilot Nico Müller schwärmt von seinem Formel-E-Test im Januar in Marrakesch - Der Schweizer kann sich vorstellen, in Zukunft Rennen in der Serie zu fahren

(Motorsport-Total.com) - Nico Müller ist von der Formel E begeistert. Beim Rookie-Test in Marrakesch im Januar fuhr der DTM-Pilot für Audi die schnellste Runde. Dabei setzte er sich gegen einige bekannte Namen wie Paul di Resta, Gary Paffett und Bruno Spengler durch - allesamt Piloten mit DTM-Erfahrung. Müller schließt außerdem nicht aus, eines Tages in die Formel E zu wechseln.

Nico Müller

Nico Müller hat nach seinem Formel-E-Test in Marrakesch Blut geleckt Zoom

"Ich wäre nicht abgeneigt", erklärt Müller gegenüber 'Motorsport-Total.com. "Falls es die Option geben sollte, würde ich sie in Betracht ziehen und schauen, ob sie auch realisierbar wäre." Er habe beim Test "Blut geleckt" und ein "breites Grinsen hinter dem Lenkrad" gehabt. Trotzdem will Müller seinen Fokus auf seinen DTM-Einsatz legen.

Müller blickt gerne auf den Test zurück: "Es war eine ganz neue Herausforderung. Um ehrlich zu sein, es ist ein außergewöhnliches Auto. Ich habe zwar Erfahrung im Formelsport, aber eher mit klassischem Antriebskonzept." Damit meint Müller seine Einsätze in der Formel Renault und GP3 vor seinem DTM-Einstieg im Jahr 2014.

Die Formel-E-Boliden würden sich aber völlig anders verhalten, meint der Schweizer. Daher sei es gut gewesen, sich im Vorfeld mit der Serie auseinandergesetzt zu haben: "Ich wurde von Abt und Audi auf diese neue Herausforderung gut vorbereitet. Ich war zum ersten Mal hinter dem Lenkrad und live vor Ort. Die Simulator-Sessions zuvor haben mir bei der Vorbereitung geholfen. Ich habe diese neue Erfahrung sehr genossen."

"Ich wusste nicht wirklich, was ich erwarten soll und ob es mir liegt oder nicht", so Müller weiter. "Aber ich hatte sofort sehr viel Spaß und mich sehr schnell auf das neue Auto eingewöhnt." Außerdem würden die Formel-E-Autos seinem Fahrstil sehr "entgegen kommen". Deshalb hätten die Rundenzeiten auch von Beginn an gepasst, meint Müller. Er habe nicht "groß nachdenken" oder "Zeit in die Datenanalyse investieren" müssen.

"Es hat gepasst, wie die Faust aufs Auge", stellt der Schweizer klar. Für ihn sei es etwas ganz Besonderes gewesen, von Beginn an vorne mitfahren zu können. Er betont, dass die Fahrzeuge großen Spaß machen würden, auch wenn sie nicht "die schnellsten Rennautos der Welt" seien. Außerdem habe sich Müller auf Stadtkursen immer sehr wohl gefühlt. Er sagt: "Deshalb hat diese Kombination in Marrakesch ganz gut gepasst."

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