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Hans-Jürgen Abt scherzt über Fahrer: "Vertrag auf Lebenszeit"

Abt-Teamchef Hans-Jürgen Abt sieht keine Veranlassung, an seiner Fahrerpaarung in der Formel E etwas zu ändern: Seine Piloten hätten langfristige Verträge

(Motorsport-Total.com) - Renault e.dams hat in Berlin für klare Verhältnisse gesorgt und seine beiden Piloten Nicolas Prost und Sebastien Buemi auch für die Formel-E-Saison 2017/18 bestätigt. Die Franzosen sind eines von zwei Teams, die in jedem Rennen der Formel-E-Geschichte mit der gleichen Paarung angetreten sind. Das andere ist das deutsche Team Abt, das sein Fahrer-Line-up für die kommende Saison jedoch noch nicht offiziell verkündet hat.

Daniel Abt, Lucas di Grassi

Wer bleibt wohl länger bei Abt an Bord: Kennt Daniel Abt die Antwort? Zoom

Doch Teamchef Hans-Jürgen Abt hat beim Event in Berlin eine klare Ansage gemacht und angedeutet, dass Lucas di Grassi und Daniel Abt auch 2017/18 für den Rennstall antreten werden: "Wir haben langfristige Verträge mit unseren Fahrern. Es ist nicht notwendig, eine neue Situation zu schaffen. Alles ist geklärt", unterstreicht der Kemptener. Auf Nachfrage, wie lange denn langfristig sei, entgegnet Hans-Jürgen Abt nur schmunzelnd: "Bis zum Ende des Lebens."

Der Teamchef ist glücklich mit seinen Piloten, wie er betont. Di Grassi fährt bereits im dritten Jahr um den Titel in der Formel E und konnte bereits erstaunliche 19 Podestplätze in 29 Rennen einfahren. Abt-Sohn Daniel erreichte in der aktuellen Saison in sechs von acht Rennen die Punkteränge und kam in Berlin zuletzt auf Rang vier.


Teamprofil: Abt Audi

Daniel Abt und Lucas di Grassi stellen das Team Abt vor und loben sich gegenseitig. Weitere Formelsport-Videos

Hans-Jürgen Abt ist ohnehin ein Fan davon, Konstanz auf der Fahrerseite zu haben: "Das ist ziemlich wichtig - und das gilt nicht nur für die Fahrer sondern auch für Teammanager oder Ingenieure", so der Deutsche. "Es hilft, weil es in der Formel E wirklich schwierig ist, sich zu verbessern. Wenn du die Erfahrung mit den Fahrern hast, dann hilft es, gegen Teams wie Renault oder um den Titel zu kämpfen."

Doch würde den Fahrern überhaupt ein hypothetischer Vertrag auf Lebenszeit gefallen? "Na ja", lacht Daniel Abt gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Irgendwann vergeht einem mit 45 vielleicht die Lust ..."

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