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DTM-Chef Gerhard Berger erteilt neuer Formel 3 eine Absage

Noch fährt die Formel-3-EM im Rahmenprogramm der DTM, doch die Neuerfindung der Serie ab 2019 schmeckt Gerhard Berger nicht - Pläne für Euro-Serie begraben

(Motorsport-Total.com) - Noch im Juli hatte DTM-Chef Gerhard Berger den Wunsch geäußert, die einstige Formel-3-Euroserie wiederaufleben lassen zu wollen, wenn sich ihr Nachfolger, die Formel-3-EM, ins Rahmenprogramm der Formel 1 verabschieden sollte. Doch nachdem die FIA ihre Pläne für eine neue internationale Formel-3-Meisterschaft ab 2019 deutlich gemacht hat, nimmt Berger von diesem Vorhaben Abstand.

Joel Eriksson, Lando Norris, Callum Ilott, Ralf Aron

Nach 2018 wird vieles anders: Die Formel 3 steht vor großen Veränderungen

"Ich habe meine Sicht der Dinge und diese auch deutlich gemacht. Aber die Teams haben ihre Richtung geändert", erklärt Berger die Gründe für den Sinneswandel. "Ich bin mir sicher, dass die Formel 1 eine großartige Plattform für sie ist. Deshalb denke ich, dass wir nicht allzu viel Mühe darauf verwenden werden", eine neue alte Euro-Serie zu kreieren. Die Bedingungen dafür sind aus Bergers Sicht nicht gegeben.

"Meine Rede war: Wenn die Teams es alle wollen, unter der aktuellen Regelung, bin ich glücklich, denn dafür ist ja alles vorhanden. Aber jetzt wird es eine andere Regelung geben und die Teams waren ohnehin nicht überzeugt", so Berger weiter. Für ihn sei das Scheitern seiner Idee aber kein Problem: "Ich hätte es tun können, ich hätte mich darauf konzentriert, aber für mich ist es okay. Andere Dinge sind wichtiger."

Dass er sich darum bemühen werde, nach dem Ende der Formel-3-EM die "Internationale FIA Formel-3-Meisterschaft" im Rahmen der DTM zu promoten, verneint Berger: "Das denke ich nicht. Wenn sie eng mit der Formel 1 verbunden sein wird, ist sie in den Händen von Bruno Michel (F2- und GP3-Promoter; Anm. d. R.) besser aufgehoben." Eine Aufteilung der F3-Rennen zwischen Formel 1 und DTM scheint damit vom Tisch.

Das aktuell geltende Reglement der Formel 3 wird nach der Saison 2018 eingestampft. Stattdessen wird die Serie ab 2019 in zweierlei Form wieder auferstehen: als regionale Meisterschaft und als internationale Formel-3-Meisterschaft. In dieser Form wird sie höchstwahrscheinlich die GP3-Serie ersetzen und ins Formel-1-Rahmenprogramm rücken. Die neuen Fahrzeuge werden nach dem Vorbild der Formel 4 mit Einheitsmotoren und Einheitsreifen ausgestattet.

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