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  • 08.06.2012 17:27

Sato sichert sich Pole-Position auf dem Sachsenring

Der Japaner Kimiya Sato erobert die Pole-Position auf dem Sachsenring - An der Spitze liegen drei Routiniers des Formel-3-Cups

(Motorsport-Total.com) - Kimiya Sato dominierte das Qualifying zum vierten Lauf des ATS Formel-3-Cup auf dem Sachsenring. Der Japaner in Diensten des Teams Lotus war von Anfang an ganz vorne dabei, fuhr Bestzeit nach drei Runden, war wieder der Schnellste nach dem Reifenwechsel und konnte sich am Ende mit 1:14.825 Minuten der Pole-Position für das Rennen am Samstagvormittag sicher sein. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Tom Blomqvist (1:14.857) und Jimmy Eriksson (1:14.999), der wie Sato für Lotus startet. Damit liegen drei Routiniers (alle Dallara VW Power Engine) an der Spitze.

Kimiya Sato

Der Japaner Kimiya Sato steht am Samstagvormittag auf der Pole-Position

Hinter Sato überraschte vor allem Blomqvist und das Team Eurointernational. Der Brite holte bei seinem ersten diesjährigen Einsatz im ATS Formel-3-Cup die zweitschnellste Zeit und ließ sein italienisches Team jubeln: Eurointernational feiert auf dem 3,645 Kilometer langen Sachsenring das Debüt in Deutschlands schnellster Formel-Rennserie.

Nach einigen wenigen Regentropfen, beeilten sich die Formel-3-Teams so schnell wie möglich das Training aufzunehmen. Andre Rudersdorf brauste sogar etwas zu früh los und kassierte die Verwarnung der Rennleitung. Am Ende erreichte der 16-Jährige den zweiten Platz in der ATS Formel-3-Trophy. Die Trainingsplätze eins und drei dieser internen Wertung gingen an Luca Stolz aus Brachbach und an den Belgier Jordi Weckx.

Die beiden Teamkollegen Mitchell Gilbert und Yannik Mettler von Performance-Racing sicherten sich die Startplätze vier und fünf. Der Australier Gilbert kam auf 1:15.025 Minuten, wärend der Schweizer Mettler 1:15.251 Minuten verbuchte. Damit blieb lediglich das Trio an der Spitze mit den Rundenzeiten jeweils unter 1:15 Minuten. Das britische Team Performance-Racing ist lediglich mit zwei Dallara VW-Power-Engine am Start, nachdem sich der dritte Stammpilot, John Bryant-Meisner, bei einem Testunfall in Rockingham verletzt hatte.

Obwohl Artem Markelov (Lotus) lange Zeit im Spitzenfeld mitgemischt hatten musste der Russe sich am Ende mit Platz sieben begnügen. Elektronikprobleme an seinem Dallara ihn zum Boxenstopp. Ebenfalls mit Problemen hatte offensichtlich das Team Van-Amersfoort-Racing zu kämpfen: Alle drei Piloten der niederländischen Spitzenmannschaft kamen nicht richtig in Fahrt. Der Österreicher Lukas Auer, Tabellenführer nach dem Saisonauftakt in Zandvoort, kam nur auf Platz sechs, sein Landsmann Rene Binder auf Platz acht und der Niederländer Dennis van de Laar gar nur auf Startplatz neun.

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