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Vallelunga: Drei Youngster testen im Ferrari

Lohn für herausragende Leistungen in der Formel 3: Daniel Juncadella, Eddie Cheever Jr. und Riccardo Agostini durften in Vallelunga im Ferrari F60 fahren

(Motorsport-Total.com) - Den 9. November 2012 werden drei junge Nachwuchspiloten aus der Formel-3-Szene so schnell nicht vergessen. Daniel Juncadella, Eddie Cheever Jr. und Riccardo Agostini bekamen an diesem Freitag ihren Lohn für besondere Leistungen in der abgelaufenen Formel-3-Saison: einige Testrunden in einem Ferrari F60 aus dem Jahr 2009 auf der italienischen Strecke in Vallelunga. Der Test war ein Teil des Ferrari-Nachwuchsprogrammes.

Daniel Juncadella durfte am Morgen fast 50 Runden im Ferrari F60 drehen Zoom

Als erster Kandidat durfte der neue Champion der Formel-3-Euroserie und Formel-3-Europameister Daniel Juncadella auf das Gaspedal treten. "Ein unglaubliches Erlebnis", wird der Spanier von 'Autosport' zitiert. "In der Formel 1 zu debütieren und dann gleich in einem Ferrari, ist mehr als ein Traum, der wahr wird. Ich habe mich sofort sehr wohlgefühlt. Wie erwartet, waren die Bremsen das beeindruckendste am Auto." Juncadella absolvierte insgesamt 48 Runden.

"Besonders gut gefallen hat mir, dass ich einige Dinge ganz frei entscheiden und ausprobieren durfte. Zum Beispiel habe ich das Differenzial am Kurvenein- und Kurvenausgang verstellen dürfen. Mir hat es gefallen, die Unterschiede zu spüren. Toll war auch, dass man 15 Mechaniker um sich herum hat. In der Formel 3 arbeiten wir immer nur mit zwei. Da wird einem klar, wo man eigentlich gerade ist", erzählt Juncadella begeistert. Der 21-Jährige tritt Ende des Monats als Titelverteidiger beim Formel-3-Klassiker in Macao an.

Nach Juncadella übernahm Cheever das Steuer des drei Jahre alten Formel-1-Ferraris. Der 19-Jährige genoss den Test im roten Renner 35 Jahre nachdem sein Vater in einem Ferrari 312T2 in der Formel 1 unterwegs war. "Anfangs war ich etwas nervös, weil so etwas eine einmalige Chance im Leben ist", berichtet Cheever gegenüber 'Speed.com'. "Ich hoffe, dass ich das nochmal erleben darf. Aber selbst eine einzige Fahrt ist für einen Fahrer schon ziemlich viel."


"Nachdem sich die anfängliche Aufregung etwas gelegt hatte, habe ich das Auto immer besser verstanden und meinen Stiefel fahren können", schildert der Youngster, der die Ferrari-Freifahrt für Platz zwei in der Italienischen Formel 3 bekam. Als letzter Pilot stieg der neue italienische Formel-3-Champion Agostini ins Auto: "Ein tolles Erlebnis. Ich bin froh, wie es gelaufen ist. Es war klasse, wie Ferrari das gemacht hat. Ich bin mit den Ingenieuren und deren Arbeitsweise schnell warm geworden."

Ein Test für die besten Formel-3-Piloten der Saison ist seit dem Jahr 2008 fester Bestandteil des Kalenders der "Ferrari Driver Academy" (YDA) - dem Juniorenprogramm des Teams aus Maranello. "Dieser interessante Tag zeigt einmal mehr, wie wertvoll dieses Programm ist", meint Luca Baldisseri, Leiter der YDA. "Ich hoffe, dass dieses Programm noch viele Jahre bestehen bleibt. Wir helfen jungen Piloten in ihrer Entwicklung. Erstmals hat auch der Formel-3-Europameister einen Test bekommen. Wir hoffen, dass diese Meisterschaft bald ein Referenzpunkt für Junioren auf dem Weg in die Formel 1 sein wird."

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