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Toto Wolff: "Habe mich bei Jos Verstappen nicht beschwert"

Toto Wolff relativiert seinen umstrittenen Anruf bei Jos Verstappen vor dem Titelfinale, während der Mercedes-Motorsportchef für Christian Horner zu weit ging

(Motorsport-Total.com) - Der Anruf von Toto Wolff bei Jos Verstappen schlägt im Fahrerlager weiter hohe Wellen. Hat der Mercedes-Motorsportchef auf den Vater von Red-Bull-Pilot Max Verstappen Druck ausgeübt, damit dieser seinen hart fahrenden Sohn daran hindert, in das Mercedes-Titelduell einzugreifen, nachdem dieser in Mexiko Nico Rosberg beinahe abgeschossen hatte? "Es stimmt nicht, dass ich mich beschwert habe", wehrt sich der Österreicher gegen die Kritik von Seiten Red Bulls.

Nico Rosberg, Toto Wolff

Umstrittener Anruf: Hat Toto Wolff versucht, seinen Fahrern den Rücken freizuhalten?

"Jos und ich haben ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Wir sprechen regelmäßig miteinander und gehen manchmal miteinander Abendessen. Unser kürzliches Gespräch war also nichts Ungewöhnliches. Ich habe mit Max überhaupt kein Problem", meint Wolff.

Aussagen, die Red-Bull-Teamchef Christian Horner nicht einfach so stehenlassen will. "Ich war etwas überrascht, dass Toto den Vater eines Fahrers von einem gegnerischen Team anruft", schießt nach Helmut Marko am Freitag nun auch er gegen Wolff. "Toto hat nicht nur für Mercedes, sondern auch für Ferrari gesprochen und gemeint, dass sich Max mit seinem Verhalten keinen Gefallen tut."

"Toto hat nicht nur für Mercedes, sondern auch für Ferrari gesprochen und gemeint, dass sich Max keinen Gefallen tut." Christian Horner

Er selbst würde nicht zu solchen Schritten greifen, betont der Brite gegenüber 'Sky Sports F1'. Und ergänzt mit Augenzwinkern: "Es ist unwahrscheinlich, dass ich Lewis' Vater anrufen würde, und die Nummer von Keke habe ich nicht einmal. Toto hatte aber offenbar das Gefühl, dass das notwendig war. Das war Müll."

Wie Jos Verstappen selbst dazu steht, bleibt ein Geheimnis. Der ehemalige Formel-1-Pilot setzte zwar am Donnerstag die Red-Bull-Bosse vom Vorfall in Kenntnis, wollte aber bei 'Sky Sports F1' vor laufender Kamera nicht Stellung nehmen, als ihn Experte Johnny Herbert darauf ansprach. Dieser interpretiert Wolffs Anruf folgendermaßen: "Er hat Jos gesagt: Sag deinem Jungen, dass er unsere Fahrer in Ruhe lassen soll." Die wahrscheinliche Antwort? "Kümmere dich um deinen eigenen Kram."

Für Horner kommt es überhaupt nicht in Frage, dass Max Verstappen oder Daniel Ricciardo besondere Rücksicht auf das Titelduell zwischen Rosberg und Hamilton nimmt. "Max ist kein Hinterbänkler. Unsere beiden Fahrer werden das Beste geben, um das bestmögliche Ergebnis herauszufahren. Dafür werden sie bezahlt. Natürlich gibt es derzeit einen Titelkampf, aber der betrifft nur zwei Fahrer." Für Red Bull sei alles "wie bei jedem anderen Rennen".

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