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Selbstbewusster George Russell hofft auf Ersatzfahrer-Chance

George Russell fühlt sich für einen Einsatz in der Formel 1 vorbereitet - Sollte ein Team für 2018 einen Ersatzfahrer benötigen, will er ganz oben auf der Liste stehen

(Motorsport-Total.com) - George Russell sagt, er sei bereit, im Jahr 2018 in der Formel 1 an den Start zu gehen. Der GP3-Champion will deshalb auf der Liste ganz oben stehen, sollte ein Rennstall in der Königsklasse einen Ersatzfahrer benötigen. Beim Grand Prix von Brasilien saß der Brite erstmals im Rahmen eines offiziellen Rennwochenendes im Formel-1-Cockpit. Bei Force India beendete er das erste Freie Training auf Platz elf. Russell war nur 0,6 Sekunden langsamer als sein Teamkollege Esteban Ocon. In Abu Dhabi wird er erneut im Training zum Einsatz kommen.

George Russell

George Russell wird 2018 voraussichtlich für ART Formel 2 fahren Zoom

"Ich fühle, dass ich bereit bin, in der kommenden Saison in der Formel 1 zu starten", erklärt das junge Nachwuchstalent. "Ich habe mich mit Mercedes auf die Königsklasse vorbereitet und viele Runden im Simulator gedreht." Der Sieg in der GP3-Meisterschaft beflügelt den 19-Jährigen zusätzlich. Um in der kommenden Saison fest zum Formel-1-Zirkus zu gehören, müsste sich Russell aber einen der verbleibenden Plätze bei Williams oder Sauber sichern. Die Chancen scheinen nicht hoch zu sein.

Der talentierte Brite habe unbedingt bei Force India testen wollen, um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein: "In der Formel 1 kann alles passieren", so Russell. "Wenn etwas beispielsweise im Januar geschieht, bin ich da, um einzuspringen."

Er betont, bereit zu sein, den Schritt in die Königsklasse zu machen: "Mein Ziel ist es, Formel-1-Weltmeister zu werden", gibt sich Russell kämpferisch. "Mercedes wird aber keinen seiner Fahrer direkt ins Cockpit setzen. Da muss ich realistisch sein." Trotzdem sei der Hersteller genau die richtige Wahl, da ein junger Fahrer bei Mercedes viel lernen würde. Russell hofft, eines Tages den Weg ins Mercedes-Werksteam zu schaffen.

Mit seinem ersten Training bei Force India war Russell sehr zufrieden. Er gab aber zu, dass er noch viel lernen müsse. Da er in Brasilien bereits an seinen Fähigkeiten arbeiten hätte können, erwartet der Brite, in Abu Dhabi stärker zu sein.


George Russell: Der Weg in die Formel 1 (1/3)

Mercedes zeichnet den Weg von Junior George Russell in ein Formel-1-Cockpit nach Weitere Formel-1-Videos

"Es war ein großer Schritt, auf den ich gut vorbereitet war", so Russell. "Ich habe viele Tage in den Simulatoren von Mercedes und Force India verbracht. In diesem Jahr habe ich in der Formel 1 bisher vier Testtage absolviert." Nach den zwei Tagen in Budapest sei das Training bei Force India der nächste wichtige Schritt gewesen, erklärt der Nachwuchspilot. Der Deal sei aber erst acht Tage vor dem Grand Prix abgeschlossen worden: "Es war ein großer Schritt und ich denke, es lief sehr gut."

"Ich habe weder die Strecke noch das Auto gekannt", gibt Russell zu, der mit seiner Leistung aber zufrieden ist: "Ich wollte so viele Dinge wie möglich lernen, um mich für Abu Dhabi vorzubereiten. Dort kenne ich den Kurs sehr gut." Außerdem würde er nun auch das Auto kennen, was ein großer Vorteil sei. In Brasilien sei das Ziel gewesen, so viele Daten wie möglich zu sammeln und die Leistung zu evaluieren, um dann bestmöglich vorbereitet nach Abu Dhabi zu reisen.

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