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Renault: Alonso ein "Extra-Motivator" für Motorenteam

Fernando Alonso hat keine Angst vor Red Bull: "McLaren sollte besser sein als jedes andere Team" - Besuche bei Renault geplant, um Ingenieure zu motivieren

(Motorsport-Total.com) - Renault-Teamchef Cyril Abiteboul freut sich darüber, McLaren-Fahrer Fernando Alonso 2018 wieder als Markenbotschafter einsetzen zu können. Ermöglicht wird diese Konstellation durch McLarens Wechsel von Honda zu Renault.

Fernando Alonso

Fernando Alonso freut sich schon auf seine Rückkehr in die Renault-Familie

"Wir können nicht in der Vergangenheit leben, sondern wir müssen in die Zukunft schauen", sagt Renault-Teamchef Cyril Abiteboul, für dessen heutigen Rennstall Alonso schon zwischen 2003 und 2006 und dann noch einmal 2008 und 2009 gefahren ist. "Gleichzeitig ist Fernando eine große Persönlichkeit. Ich weiß, dass er ein Extra-Motivator für die Belegschaft in Viry sein wird, also für unsere Leute, die den Motor produzieren."

Inwieweit Renault den McLaren-Fahrer in Werbekampagnen integrieren wird, ist noch nicht entschieden. "Unser Hauptfokus", sagt Abiteboul, "werden immer die Renault-Fahrer sein. Also nächstes Jahr Nico und Carlos."

"Aber Fernando könnte zum Beispiel zu internen Veranstaltungen kommen und das Team in Viry besuchen, denn unsere Jungs dort würden es lieben, ihn wieder zu sehen. Das wäre ein fantastisches Element der Motivation und etwas Positives für alle Beteiligten."

Abiteboul ist gerade damit beschäftigt, derartige Fragen mit Alonsos Manager Luis Garcia Abad zu klären. Der allerdings muss vorher den Vertrag mit McLaren endgültig unter Dach und Fach bringen.

Währenddessen beobachtet Alonso mit großem Interesse die Leistungen von Red Bull, dem momentan stärksten Team mit Renault-Motoren. Und dem zweimaligen Weltmeister gefällt, was er sieht.

"Wir haben in Monza eine sehr starke Leistung von Red Bull gesehen, auf einer Powerstrecke. Da waren wir schon zufrieden", sagt er. "Und Malaysia war dann noch einmal ein Schritt vorwärts. Sie haben Mercedes geschlagen, ohne dafür Regen oder eine andere Strategie zu brauchen. Das war gut."


Fotostrecke: FIA-Fast-Facts Suzuka

Klar ist aber auch, dass McLaren 2018 keine Ausreden mehr haben wird. Konnte man bislang alles auf Honda schieben, so wird man sich in Zukunft an den Ergebnissen von Red Bull messen lassen müssen.

"Es setzt McLaren unter Druck", weiß Alonso - und sagt das so, als sei ihm dieser Druck durchaus recht. "Red Bull ist chassisseitig sehr effizient und stark. Wir müssen unsere Hausaufgaben auf Chassisseite gut erledigen, denn wie Red Bull beweist, kann der Renault-Motor Flügel verleihen!"

Doch der 36-Jährige traut McLaren durchaus zu, 2018 gute Figur abzugeben. Auf die Frage, ob er es für möglich hält, dass McLaren gleich im ersten Jahr mit Renault-Motor auf Red-Bull-Niveau fahren kann, antwortet er: "Ja, das glaube ich. Die Herausforderung wird sein, wie McLaren vor Red Bull kommen kann! McLaren sollte sich niemals vor einem anderen Team fürchten. McLaren sollte normalerweise besser sein als jedes andere Team."

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