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Nicht nur wegen Renault: Warum Toro Rosso am Ende einbrach

Toro Rosso verspielte in den letzten Rennen des Jahres 2017 noch den sechsten Platz in der Weltmeisterschaft - Schuld daran ist nicht nur Motorenpartner Renault

(Motorsport-Total.com) - Bei Toro Rosso ist man mit dem Ende der Formel-1-Saison 2017 ganz sicher nicht zufrieden. In den letzten sechs Rennen des Jahres holte man lediglich einen einzigen Zähler - paradoxerweise ausgerechnet durch Daniil Kwjat in Austin. Der Russe wurde unmittelbar nach dem Rennen entlassen. In der WM kratzte man nach dem Rennen in Singapur noch an Platz fünf. Doch warum brach das Team anschließend derart ein?

Brendon Hartley

Ein rauchender Toro Rosso: In der Schlussphase der Saison keine Seltenheit Zoom

Zur Erinnerung: In Singapur fuhr Carlos Sainz auf einen sensationellen vierten Platz, wodurch Toro Rosso den Rückstand in der WM auf Williams auf sieben Zähler verkürzte. Doch anstatt das Team aus Grove in den folgenden sechs Rennen noch abzufangen, verspielte man sogar noch einen Zehn-Punkte-Vorsprung auf das Renault-Werksteam und damit den sechsten Platz in der Weltmeisterschaft.

"Für mich ist es schwierig, etwas darüber zu sagen", erklärt Pierre Gasly, der in Malaysia erstmals im STR12 saß. Seine beste Platzierung bis zum Saisonende war anschließend ein zwölfter Platz in Brasilien. Gasly verrät, dass das Team bei der Entwicklung des Autos "nicht das erreicht hat, was man wollte." Die Probleme in der Schlussphase der Saison nur auf Motorenpartner Renault zu schieben, wäre also zu einfach.

Zwar waren Gridstrafen an den letzten Rennwochenenden des Jahres an der Tagesordnung, doch auch Toro Rosso selbst erledigte laut Gasly keinen perfekten Job. Dem Auto habe generell Grip und Abtrieb gefehlt, und beim Finale in Abu Dhabi habe man beispielsweise kaum Traktion gehabt und die Hinterreifen überhitzt. "Es kommt ein Problem zum anderen, und dadurch ist die Lücke am Ende dann ziemlich groß", erklärt der Franzose.


Fotostrecke: Die abwechslungsreichsten Formel-1-Saisons

"Wir müssen beim Auto einen großen Schritt machen", erklärt der GP2-Champion von 2016, der sich - ebenso wie sein neuer Teamkollegen Brendon Hartley - wohl einen leichteren Start in seine Formel-1-Karriere gewünscht hätte. Sollte Toro Rosso seine eigenen Hausaufgaben für 2018 erledigen, bleibt der Motor allerdings weiterhin ein Fragezeichen. Die Jungbullen wechseln im neuen Jahr von Renault zu Honda.

In dieser Hinsicht zeigt sich Gasly jedoch optimistisch und erklärt, dass Honda in den vergangenen Monaten "massive" Fortschritte erzielt habe. Eine Prognose sei hier zwar "sehr schwer", doch der 21-Jährige hofft 2018 auf eine "Überraschung" durch die Japaner. "Ich schreibe es auf meinen Wunschzettel für Weihnachten", erklärt er mit einem Lachen.

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