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Mika Häkkinen sicher: McLaren kann 2018 Rennen gewinnen

Obwohl es für Fernando Alonso im Freien Training von Sao Paulo auch wegen zweier Defekte nicht lief, würde der Finne sein Geld auf sein Ex-Team setzen

(Motorsport-Total.com) - Beim Brasilien-Grand-Prix in Sao Paulo plagt sich McLaren vor dem Wechsel zu Renault zum vorletzten Mal mit dem Honda-Antrieb, schnitt im Freien Training am Freitag aber ordentlich ab: Stoffel Vandoorne (10.) und Fernando Alonso (11.) scheinen ein Wort bei der Vergabe der WM-Punkte mitzusprechen. Dass es für seinen Ex-Arbeitgeber 2018 um mehr geht, glaubt Mika Häkkinen. Von der 'Firstpost' gefragt, ob er Geld auf McLaren-Siege setzen würde, sagt er: "Ja, das würde ich tun."

Fernando Alonso

Fernando Alonso wird um den Einzug in die Top 10 hart kämpfen müssen Zoom

Aus Sicht des Finnen untermauert die starke Fahrzeugentwicklung in Woking seine These: "Sie haben das Chassis vorangebracht und sind besser und besser geworden. Nächstes Jahr traue ich ihnen mit einem anderen Motorenlieferanten großartige Ergebnisse zu." Dass es mit Honda im Gegensatz zu den Achtziger- und Neunzigerjahren nicht klappte, führt Häkkinen auf den späten Einstieg der Japaner - ein Jahr nach der Hybridnovelle - zurück: "Und früher konnten sie unbegrenzt testen."

Doch mittlerweile herrschen in der Formel 1 aus Kostengründen scharfe Restriktionen: "Die Motoren werden nur noch im Winter auf den Prüfständen entwickelt, aber nicht mehr im wirklichen Leben", so Häkkinen. "Wenn man auf dem falschen Fuß anfängt, gibt es kaum noch ein Zurück."

Das wurde in Sao Paulo deutlich, wo Alonso weite Teile der zweiten Session an der Box verbrachte. Erneut streikte der Antriebsstrang, Honda bekam ein "kleineres Problem" jedoch rasch in den Griff. "Es war der Öl- oder Benzindruck", meint der Spanier, der schon wegen einer defekten Aufhängung am Vormittag eine Pause hatte einlegen müssen. "Wir haben unser Programm angepasst und sollten uns in Schuss gebracht haben. Aus Auto und Set-up lässt sich noch etwas herausholen", so Alonso.

Zufriedener zeigt sich Vandoorne, der nie zuvor in Interlagos gefahren war. "Die Longruns erschienen mir heute extrem positiv", freut sich der Belgier, spricht aber von kleinen Schwierigkeiten mit der Abstimmung. Alonso, der die Vorbereitung auf das Zeittraining "zu 90 Prozent" dem Erproben von Teilen für 2018 opfern musste, glaubt, dass die Top 10 in einem trockenen Qualifying "schwierig" zu erreichen wären, es aber zumindest knapp werden könnte. Sollte es regnen, wären die Chancen größer.

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