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Marko: "Zusammen mit Alonso die einzigen Konstanten"

Helmut Marko lobt die Konstanz bei Red Bull und Ferrari und erwartet einen Vierkampf um den WM-Titel in diesem Jahr - Vettel/Webber gleichberechtigt

(Motorsport-Total.com) - Für Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko kommen derzeit "die ersten Vier für die WM in Frage". Die Mark Webber und Sebastian Vettel, die beiden Piloten des amtierenden Weltmeisterteams aus Milton Keynes, rangieren mit 13 beziehungsweise 29 Zählern Rückstand auf Ferrari-Pilot Fernando Alonso auf den Rängen zwei und drei der Gesamtwertung. "Alles in allem sind wir glaube ich zusammen mit Alonso die einzigen, die konstant an der Spitze mitfahren können und auch das Tempo halten", so Marko gegenüber 'ServusTV'.

Helmut Marko

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko beobachtet die Konkurrenz genau

McLaren-Pilot Lewis Hamilton liegt derzeit mit 37 Punkten Rückstand auf WM-Spitzenreiter Alonso auf Rang vier. Auch den Briten hat Marko in dem von ihm erwarteten Vierkampf um den Titel 2012 auf der Rechnung. "Ich glaube, man darf Hamilton nicht außer Acht lassen", sagt der Österreicher und hält fest: "McLaren hat momentan Probleme."

Beim Umgang mit den diffizilen Pirelli-Reifen hat der McLaren-Mercedes MP4-27 nach Ansicht Markos derzeit einen Nachteil gegenüber Red Bull und Ferrari: "In der Relation bauen die Reifen bei ihnen deutlich schneller ab, aber McLaren ist ein Topteam und Hamilton ein Topfahrer. Der Punkteabstand ist so gering. Zwei, drei gute Resultate und er ist wieder dabei", ist der Red-Bull-Motorsportberater im Hinblick auf den Weltmeister von 2008 überzeugt.

Fernando Alonso, Mark Webber, Sebastian Vettel, Lewis Hamilton

Marko erwartet eine Wiederholung des WM-Vierkampfs von vor zwei Jahren

Was die Situation bei Red Bull betrifft, so stört sich Marko im Gegensatz zu einigen Beobachtern aus Deutschland überhaupt nicht am Umstand, dass Webber Vettel derzeit voraus ist. "Bei uns ist die Politik so, dass beide Fahrer gleichberechtigt sind und beide das absolut gleiche Material bekommen", stellt der 69-Jährige klar und bezeichnet den berühmten Funkspruch Webbers ("Not bad for a number two driver") nach seinem Silverstone-Sieg im Jahr 2010 als "Kette von Missverständnissen" aufgrund von "marginalen Unterschieden beim Frontflügel". Inzwischen sei dies alles ausgeräumt und "wer im Rennen in der besseren Position ist, kriegt von der theoretischen Strategie her diese auch zugespielt".

Soll heißen: Sollte Webber, der seinen Red-Bull-Vertrag um ein weiteres Jahr bis zum Ende der Saison 2013 verlängert hat, auch in Zukunft vor Vettel liegen, würde er vom Team mit der besseren Strategie bedacht. Man gespannt sein, inwieweit sich diese Ankündigung Markos in den kommenden Wochen und Monaten als zutreffend erweisen wird.

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