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Grosjeans Rückkehr zur Horrorstrecke: Besser trotz Brembo?

Im Vorjahr erlebte Romain Grosjean in Singapur das schlimmste Wochenende der Karriere: 2017 glaubt er an eine Verbesserung, obwohl er weiter mit Brembo bremst

(Motorsport-Total.com) - Romain Grosjean hat mit dem Grand Prix von Singapur eine Rechnung offen: Im Vorjahr war der Franzose auf dem winkeligen Stadtkurs völlig von der Rolle, weil er mit dem Auto und mit den Bremsen überhaupt nicht zurecht kam. Man darf also gespannt sein, ob der Haas-Pilot diesmal ein besseres Wochenende haben wird. Haas wird aber in Singapur die bei Grosjean weniger beliebten Bremsen von Brembo einsetzen, weil dort die Kühlung einfacher ist. Und bei den enormen Temperaturen spielt das eine große Rolle.

Romain Grosjean

Romain Grosjean: Macht er dieses Jahr mit Singapur seinen Frieden?

Generell hofft Grosjean, dass der Haas nach den zwei schnellen Kursen in Belgien und Italien nun wieder besser funktionieren sollte. "In Monza geht es nur darum, wenig Luftwiderstand zu haben - und da hatten wir ein paar Probleme", sagt er. Der Haas sei aber besser auf Strecken, die viel Abtrieb erfordern: "Jedes Mal, wenn wir den maximalen Abtrieb nutzen, scheint das Auto besser zu funktionieren."

Der "Schlüssel" werde es aber sein, "die Reifen ins Temperaturfenster zu bekommen. Wenn uns das gelingt, dann sollten wir gut zurecht kommen, aber das ist nicht einfach." Teamkollege Magnussen, der übrigens die Bremsen von Brembo gegenüber der Variante von Carbon Industries bevorzugt, was ihm in Singapur einen Vorteil bringen sollte, wagt gar keine Prognose: "Ich habe mit meinen Einschätzungen dieses Jahr kein Glück. Normalerweise liege ich daneben. Also mal sehen."

Haas muss sich in der Konstrukteurs-WM gegen das nur noch einen WM-Punkt zurückliegende Renault-Team wehren und Platz sieben absichern. Toro Rosso liegt fünf, Williams 20 Punkte vor der US-Truppe. "Im Mittelfeld geht es auf und ab", traut sich Teamchef Günther Steiner ebenfalls keine Prognose zu.

Er fürchtet aber vor allem das Team von Nico Hülkenberg: "Renault ist auf manchen Strecken sehr schnell, aber in Monza waren sie hinter uns. Sie haben aber den größten Schritt gemacht. Sie sind das einzige Werksteam, haben mit Abstand das größte Budget in dieser Gruppe, also sollten sie der Favorit im Kampf um Platz fünf sein."

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