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  • 16.05.2012 13:02

Fernley: "Nicos Rost ist jetzt endgültig weg"

Force Indias Vize-Teamchef Robert Fernley im Interview: Warum er Nico Hülkenberg für den Punkt in Barcelona so lobt und wieso man sich nicht entmutigen lässt

(Motorsport-Total.com) - 2012 ist bisher das Jahr der Sensation. Doch das Überraschungsteam des Vorjahres, Force India, konnte in den ersten fünf Rennen noch nicht für eine Sternstunde sorgen. Die Inder bestechen zwar mit Konstanz, in der Konstrukteurs-WM liegt man allerdings mit 18 Punkten bloß auf dem achten Platz. Sauber hat als Siebter bereits 41 Zähler, von den arrivierten Teams ist nur Toro Rosso bisher schwächer. Vize-Teamchef Robert Fernley erklärt im Interview, wie sehr ihn die aktuelle Lage besorgt und wie es zu Nico Hülkenbergs zehntem und zu Paul di Restas 14. Platz in Barcelona kam.

Robert Fernley

Robert Fernley glaubt, dass die Zeit von Force India 2012 noch kommt

Frage: "Robert, bist du mit der Performance des Update-Pakets in Spanien zufrieden?"
Robert Fernley: "Aus unserer Sicht war unser Update erfolgreich. Ich denke, dass wir noch etwas daran arbeiten müssen, um es zu optimieren. Zwei oder drei Zehntel an Optimierung hätten uns auf Platz fünf gebracht - man darf auch nicht vergessen, dass wir es zum ersten Mal eingesetzt haben."

"Derzeit bin ich nicht entmutigt, denn ich denke, dass Force India und Lotus wahrscheinlich die konstantesten Teams sind." Robert Fernley

"Einige der üblichen Rivalen des Teams haben in Barcelona viele Punke geholt. Ist das frustrierend?"

"Wir liegen nicht an der Spitze, aber wir sind ständig vorne dabei. Wir wären wohl beunruhigter, wenn Williams weiterhin diese Leistung bringt. Sie haben ein wirklich gutes Auto, und wir sagen schon lange, dass der Wettbewerb unglaublich ist. Wir müssen nun ordentlich anpacken und uns verbessern."

Frage: "Nico hat viel Zeit damit verbracht, gegen große Namen zu kämpfen. Wie lief sein Rennen?"
Fernley: "Er war sehr sehr gut. Er hatte am Anfang ein paar Reifenprobleme, aber er bekam sei in den Griff und zeigte ein tolles Rennen. Sein erster Reifensatz hielt weniger lang als wir geglaubt hatten. Aber Mark Webber so lange hinter sich zu halten, war beeindruckend. Jeglicher Rost, den er möglichweise mit sich herumgetragen hatte, ist auf jeden Fall weg."

"Es ist derzeit für niemanden leicht." Robert Fernley

"Paul schaffte es nicht in die Punkte. Wie lief es bei ihm?"

Frage: "Abschließende Frage: Ist die Tatsache, dass Williams Rennen gewinnen kann und Sauber beinahe gewonnen hätte, für euch ermutigend?"
Fernley: "Absolut. Zwei bis drei Zehntel beträgt im Qualifying der Unterschied zwischen den Plätzen fünf und 13 - so eng ist es derzeit. Ich denke, dass wir mit dem Erreichten zufrieden sein müssen. Es ist nicht genug, aber wir haben die Lücke definitiv geschlossen. Wie wir schon gesagt haben, ist die Qualität des Feldes um uns herum wirklich gut - es ist für niemanden leicht."

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