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Ecclestone wünscht sich zentrale Vermarktung

Bernie Ecclestone würde sich eine zentrale Vermarktung der Formel 1 wünschen und beweist mit einem Weihnachtsgruß seinen Humor

(Motorsport-Total.com) - Weihnachten ist die Zeit der Wünsche. Und dass selbst ein Millionär wie Formel-1-Boss Bernie Ecclestone noch Wünsche hat, mussten unsere Kollegen von 'Pitpass' erfahren. Bei der Frage, was er sich zu Weihnachten wünschen würde, denkt der 82-Jährige voll und ganz ans Geschäft. "Was mir das Leben wirklich einfacher machen würde, wäre, wenn wir es mehr wie in der NFL (US-Profi-Football-Liga) machen würden, und all die Dinge wie Sponsoring und so weiter für die Teams übernehmen würden. Sie hätten dann ein Rennfahrzeug und würden anhand der Ergebnisse bezahlt", sagt Ecclestone.

Bernie Ecclestone (Formel-1-Chef)

Bernie Ecclestone verschickte auf 2012 humorige Weihnachtsgrüße Zoom

In der NFL wird das Sponsoring zentral durch die Liga vermarktet. Trikotsponsoren gibt es in der Football-Liga nicht, Bandenwerbung in den Stadien spielt im Vergleich zum europäischen Fußball kaum eine Rolle. Dafür werden die 32 Teams, abhängig vom jeweiligen Erfolg, an den Werbeeinnahmen beteiligt.

Anders ist das Bild in der Formel 1. Hier vermarktet jedes Team seine Werbeflächen selbständig, Ausnahme sind die Logos von Serienpartnern wie Pirelli. Neben dem Sponsoring sind die TV-Gelder zweite Haupteinnahmequelle der Teams. Dieser erhalten sie von der von Ecclestone kontrollierten Formula-One-Gruop, dem Inhaber der kommerziellen Rechte.

Diese wiederum generiert ihre Einnahmen vor allem über den Verkauf der TV-Rechte, Werbung an den Rennstrecken und die Antrittsgebühren der Rennveranstalter. Zahlungen der Teams an die Formula-One-Group finden nicht statt. Daher ist durchaus nachvollziehbar, dass Ecclestone auch von diesem Kuchen ein Stück abhaben will.

In dieser Woche versandte der Formel-1-Boss auch wieder seine traditionellen Weihnachtsgrüße an Freunde und Partner. Traditionell nimmt Ecclestone auf seinen Weihnachtskarten einen aktuellen Vorgang aus der Formel 1 in Form eines Cartoons aufs Korn. In diesem Jahr thematisiert der Brite den Wechsel von Lewis Hamilton zu Mercedes mit folgender Szene:

Hamilton hat seinen McLaren am Straßenrand abgestellt und steigt in eine Mercedes-Limousine, welche von Niki Lauda gesteuert wird, und die sich laut einem Straßenschild auf dem Weg nach Stuttgart befindet. Auf dem Beifahrersitz befindet sich ein großer Geldsack. Offenbar glaubt auch Ecclestone nicht so recht daran, dass sportliche Motive bei Hamiltons Wechsel ausschlaggebend waren.

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