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Button über Karriere-Fehltritte: "Würde nichts anders machen"

Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Jenson Button bereut fast nichts an seiner Laufbahn im Grand-Prix-Sport, nennt auf Nachfrage aber doch eine Begebenheit

(Motorsport-Total.com) - 310 Rennen hat Jenson Button in der Formel 1 bestritten. Doch nach der Formel-1-Saison 2017 mit einem finalen Einsatz für McLaren in Monaco ist Schluss: Der britische Rennfahrer hat seine Grand-Prix-Karriere für beendet erklärt und will in Zukunft nur noch andere Rennen oder Meisterschaften bestreiten. Er blicke in jedem Fall ohne Reue zurück auf seine Zeit in der Motorsport-Königsklasse, meinte Button im Interview mit 'BBC Facebook live'.

Jenson Button

Jenson Button blickt ohne Reue zurück auf seine Zeit als Formel-1-Stammfahrer Zoom

Die Bilanz des heute 37-Jährigen weist neben dem WM-Titelgewinn 2009 mit Brawn noch insgesamt 15 Grand-Prix-Siege und 50 Podestplätze auf. Doch was in einer Nachbetrachtung vor allem interessiert, sind die Momente, in denen der Erfolg ausblieb. Angesprochen darauf wird Button nachdenklich. Er sagt dann: "Wahrscheinlich hat jeder Formel-1-Fahrer Fehler gemacht. Auch ich habe einige Fehler gemacht, keine Frage. Wenn ich aber die Chance bekäme, sie zu vermeiden, würde ich sie wohl nicht ergreifen."

Er sei nämlich davon überzeugt, dass ihn "manche Fehler" zu der Person gemacht hätten, die er heute sei. "Vielleicht", so Button, "hätte ich ohne diese Fehler auch nie den WM-Titel gewonnen. Ich würde daher nichts ändern wollen."

Bei genauer Betrachtung aber kommt Button für sich zu einer anderen Erkenntnis und meint: "Zwischen 2004 und 2005 hatte ich eine schwierige Phase in meiner Karriere zu überstehen. Ich unterschrieb bei Williams, wollte dann aber doch bei BAR-Honda bleiben. Das kostete mich viel Geld. Abgesehen davon", so der Formel-1-Weltmeister von 2009, "gibt es nichts, das ich ändern wollen würde."

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