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Böses Foul: Ex-Pilot Scott Speed vom Online-Racing verbannt

Der ehemalige Formel-1-Pilot Scott Speed scheint nicht abgekühlt zu sein: Wegen mehrfacher Vergehen wurde er bei Online-Rennen aus dem Verkehr gezogen

(Motorsport-Total.com) - Ex-Formel-1-Pilot Scott Speed ist bekanntlich kein Kind von Traurigkeit. Zu seiner Zeit bei Toro Rosso kam es schon einmal zu Auseinandersetzungen mit Teamchef Franz Tost, und Gerhard Berger bezeichnete ihn einst als "dümmsten Formel-1-Fahrer", den er je gesehen habe. Anscheinend hat der Amerikaner in den zehn Jahren seit seinem Abgang aus der Königsklasse aber nicht viel dazugelernt, denn jetzt wurde Speed aus einer virtuellen Rennserie ausgeschlossen, weil er mehrfach absichtlich Konkurrenten von der Strecke rammte.

Scott Speed

Scott Speed scheint den Fairplay-Gedanken manchmal zu vergessen Zoom

Speed war regelmäßiger Fahrer bei iRacing, einer Rennsimulation, bei der sich professionelle Gamer und auch ehemalige Profi-Rennfahrer virtuell auf der Rennstrecke treffen. Das hat Speed allerdings häufig zu wörtlich genommen und damit den Unmut der Beteiligten auf sich gezogen. Nach mehreren Verfehlungen wurde nun das Konto des 35-Jährigen gesperrt.

"Ich bin derzeit suspendiert, was ich akzeptiere", sagt Speed laut 'The Drive'. Letzter Auslöser soll eine weitere Kollision bei einer GT-Simulation auf dem Nürburgring gewesen sein. Speed wurde unabsichtlich von einem Konkurrenten von der Strecke bugsiert, woraufhin der Amerikaner die Nerven verlor und sich rächte - etwas, das in der Szene überhaupt nicht gut ankommt. Sein Gegner legte Beschwerde gegen Speed ein - mit Konsequenzen.


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"Ich persönlich würde mich nicht wie ein Mann fühlen, wenn ich mich über jemanden beschwere, den ich gerade unabsichtlich aus der Führung gehauen habe und der sich dann revanchiert hat", zeigt sich Speed wenig einsichtig, entschuldigt sich aber später dafür, dass er das Spiel nicht mit genügend Respekt behandelt habe. Kurioserweise hat Speed stark zur Entwicklung einer Rallycross-Erweiterung beigetragen.

"Dieser Kerl hat ein Jahr seines Lebens geopfert, um uns alles zu geben, damit das Rallyecross-Produkt funktioniert", will ihn der verantwortliche Produzent Steve Myers laut 'Autoweek' nicht verteufeln. Gleichzeitig betont er aber, dass auch der ehemalige Formel-1-Star keine Sonderrechte genießt und daher mit den Konsequenzen leben muss. Mittlerweile soll Speed sein ganzes iRacing-Material zum Verkauf angeboten haben.

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