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Nein, ohne Ecclestone zerbricht die Formel 1.
Ist mir egal, Ecclestone fungiert nur noch als Frühstücksdirektor.

Nürburgring: Die große Ungewissheit

09. Juli 2012 - 18:46 Uhr

(Motorsport-Total.com) - Bernie Ecclestone ist weiter in der Warteschleife. Der britische Formel-1-Boss, der den auslaufenden Vertrag mit dem Nürburgring gerne verlängern möchte, hat derzeit keinen entsprechenden Verhandlungspartner. Das Dilemma: Die bisherigen Betreiber (Nürburgring Automotive GmbH; kurz: NAG) müssen das Feld nach Kündigung des Pachtvertrages räumen, aber sehen sich noch in der Verantwortung. Gleichzeitig gibt die Eigentümerin (Nürburgring GmbH, im Mehrheitsbesitz des Landes Rheinland-Pfalz) zu verstehen, dass sie NAG-Verträge nicht als bindend ansieht.

Klartext: Einigt sich Ecclestone mit den NAG-Geschäftsführern Lindner und Richter auf einen neuen Formel-1-Vertrag, wird dieser womöglich keine Gültigkeit haben. Dem ADAC ist dies ein Dorn im Auge. Zunächst bat man den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck in einem offenen Brief um dringende Klärung, nun folgte am heutigen Montag ein weiteres Schreiben. "Nach wie vor besteht die vom ADAC bemängelte erhebliche Rechtsunsicherheit, da die Nürburgring GmbH (NG) den zwischen einem Veranstalter und der NAG ausgehandelten Verträgen eben nicht ihre Zustimmung erteilt", heißt es darin.

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