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Soll die Formel 1 das futuristische Ferrari-Konzept tatsächlich übernehmen?

Ja, sieht klasse aus
Nein, ist nur Spielerei

Alonso findet Gefallen am Twittern

29. März 2012 - 15:04 Uhr

(Motorsport-Total.com) - Während Twitter für diverse Formel-1-Piloten - unter anderem Mark Webber, Jenson Button, Lewis Hamilton - inzwischen zum alltäglichen Sprachrohr gehört, sträuben sich andere wie beispielsweise Sebastian Vettel vehement dagegen, einen eigenen Account einzurichten. Fernando Alonso hatte ebenfalls lange Zeit Vorbehalte gegen das "Zwitschern" im Internet. Seit drei Wochen jedoch verfügt auch der Ferrari-Pilot über einen eigenen Twitter-Account (@alo_oficial).

Der Zuspruch, den Alonso dort erhält, übertraf seine kühnsten Erwartungen. "Als ich auf dem Weg nach Australien am Flughafen in Doha mein erstes Video hochgeladen habe, schloss ich zusammen mit meinem Manager und meinem Physiotherapeuten Edoardo eine Wette darüber ab, wie viele Follower ich haben würde, wenn der Flieger abhebt", offenbart Alonso. Seine eigene Schätzung lag mit 1.000 noch am höchsten. Tatsächlich waren es innerhalb von vier Stunden 39.000 Follower, wie der Spanier herausstellt. Inzwischen ist die Zahl auf über 270.000 angestiegen.

Alonso bezeichnet die für ihn neue Kommunikationsform als Möglichkeit, "zu gewissen Themen über mich im Internet selbst Stellung zu nehmen". "Ich kann meine eigene Sichtweise der Dinge darlegen und über mein Leben plaudern", sagt der Ferrari-Pilot, schränkt jedoch ein: "Technische Dinge werde ich nicht verraten. Die Formel 1 ist immer noch ein Sport, in dem Diskretion bei bestimmten Themen eine wichtige Rolle spielt". Alonso gibt an, dass er sich die Tweets seiner Fans alle durchliest, aber nicht darauf antwortet. "Dann würde ich den ganzen Tag nichts anderes machen", glaubt er.

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