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Thema Sicherheit in der Formel 1: Hohes Niveau

27. April 2008 - 18:17 Uhr

(Motorsport-Total.com/sid) - Vor rund 20 Jahren wäre ein Unfall wie der von Heikki Kovalainen in Barcelona in der Formel 1 wohl ganz anders ausgegangen. Der Tod war damals über Jahrzehnte ständiger, wenn auch ungebetener Begleiter der tollkühnen Rennfahrer in ihren schnellen Kisten.

Doch in den letzten Jahren haben die Teams und der Automobilweltverband FIA unglaublich viel für die Sicherheit der Autos und der Rennstrecken getan. Kovalainen hatte mit weit mehr als 200 Kilometern in der Stunde wegen eines Defektes die Kontrolle über seinen McLaren-Mercedes verloren und war nur minimal gebremst in die Reifenstapel gerast.

Die stehen inzwischen aber in mehreren und miteinander verbundenen Reihen an den neuralgischen Punkten der Strecken und bewahren die Piloten vor schlimmsten Konsequenzen und meist sogar überhaupt vor Verletzungen.

Der Beinbruch von Michael Schumacher in Silverstone 1999 bei einem ähnlichen Szenario wie am Sonntag in Barcelona liegt immerhin schon fast neun Jahre zurück. Der letzte tödliche Unfall in einem Formel-1-Auto war der des legendären Ayrton Senna am 1. Mai 1994 - vor fast 14 Jahren.

Natürlich hatten seitdem einige Fahrer wie Michael Schumacher bei Testfahrten in Monza, sein Bruder Ralf in Indianapolis oder zuletzt im vorigen Jahr Robert Kubica in Montreal auch fleißige Schutzengel. Doch das Niveau der Überlebenszelle aus Kohlefaser in den Autos ist schon extrem hoch.

Bei allem Schutz für die Fahrer kommt einem nur der Gedanke, dass trotz der ausgeklügelten Vorkehrungen in einem Formel-1-Auto manchmal schon der Ausfall einer Kleinigkeit ausreicht, um das ansonsten perfekt funktionierende System Auto außer Kontrolle zu bringen. Deshalb lehnen sich die Ingenieure auch niemals zurück und arbeiten ständig an immer weiteren Verbesserungen. Damit der Tod möglichst nie mehr in die Formel 1 zurückkehrt.

 

 
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