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Mosley-Affäre: Südafrika fordert Rücktritt

15. April 2008 - 17:41 Uhr

(Motorsport-Total.com) - Auch die nationale Motorsportbehörde von Südafrika (MSA) hat sich nun im Fall Max Mosley zu Wort gemeldet: "Während das individuelle Privatleben die MSA nichts angeht, können wir das Verhalten des FIA-Präsidenten nicht entschuldigen", ließ MSA-Präsident Beaulah Schoeman mitteilen.

"Dies hat nicht nur die FIA, sondern alle FIA-Mitglieder, damit auch die MSA und den Motorsport in Verruf gebracht. Das könnte dazuführen, dass sich Sponsoren aus dem Motorsport zurückziehen. Daher treten wir einstimmig dafür ein, dass Mr. Mosley als FIA-Präsident zurücktreten sollte."

Dagegen schweigt die Automobile Association of South Africa (AASA), die die nationalen Tourenwagenmeisterschaften unter dem Banner der FIA ausrichtet. "Trotz den Rufen nach seinem sofortigen Rücktritt seitens größerer und einflussreicherer Automobilclubs hat Mr. Mosley darauf hingewiesen, dass er nicht zurücktreten will, wenn ihn die außerordentliche Generalversammlung nicht dazu auffordert", teile Ed Kok von der AASA mit. "Die AASA wird ihre Meinung zu dem Sachverhalt bis zur Versammlung daher für sich behalten."

 

 
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