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Berger: Kein Interesse an Ecclestones Job

15. März 2008 - 22:46 Uhr

(Motorsport-Total.com) - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist neben FIA-Präsident Max Mosley im Sport der mächtigste Mann. Auch im Alter von 77 Jahren nimmt Ecclestone das Wort Rücktritt nicht in den Mund. Eines Tages wird jedoch ein Nachfolger für den erfolgreichen Geschäftsmann benötigt. Immer wieder werden Namen herumgereicht, unter anderem jener von Renault-Teamchef Flavio Briatore.

Aber auch der Name Gerhard Berger ist in diesem Zusammenhang schon einmal gefallen. Der 48-Jährige kann sich jedoch nicht vorstellen, in die Fußstapfen des Milliardärs zu treten: "Das kann ich nicht. Das will ich nicht. Man soll sich keine zu großen Schuhe anziehen", so Berger im Interview mit der 'Kleinen Zeitung'.

Berger betont zudem, dass die Nachfolgediskussionen nun schon seit rund zehn Jahren andauern: "Und man wird es in zehn Jahren vielleicht auch noch machen. So schnell, wie Bernie mit seinen bald 80 Jahren im Denken ist, gibt es keinen Besseren als ihn."

Doch es gibt etwas, das würde der zehnmalige Grand-Prix-Sieger sofort verändern wollen: "Fakt ist, dass die Formel 1 viel zu teuer geworden ist. Da muss man den Hebel schnellstens ansetzen." Dabei gehe es nicht um einzelne Sparmaßnahmen: "Es geht um eine generelle Kostenreduktion und eine solche funktioniert nur, wenn man ein riesiges Gesamtpaket schnürt."

 

 
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