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Briatore: "Ron Dennis hat Probleme mit Latinos"
(Motorsport-Total.com) - Renault-Teamchef Flavio Briatore hält nichts davon, zwei Fahrer in einem Formel-1-Team mit den gleichen Rechten auszustatten. "Die Zeiten, in denen man zwei starke Fahrer gleichzeitig haben konnte, sind endgültig vorbei", sagte der Italiener im Interview mit dem 'EUROSPORT MotorMagazin'.
Erst vor wenigen Tagen ließ sich McLaren-Mercedes die sicher geglaubte Fahrer-WM im letzten Rennen von Ferrari wegschnappen. Viele Kritiker führen dies auf die fehlende Hierarchie bei den Silberpfeilen zurück.
"Man muss die Rollen klar verteilen, sonst destabilisiert man das Team", so Briatore im 'EUROSPORT MotorMagazin'. McLarens Lewis Hamilton und Fernando Alonso wurden nach Aussage des Teams gleich behandelt - das Resultat war der Titel für Kimi Räikkönen (Ferrari).
Zum vermeintlich schwierigen Charakter des spanischen Ex-Weltmeisters Alonso sagt Briatore: "Es gab auch Spannungen, als er bei uns, bei Renault, war." Zu einem Zerwürfnis wie zwischen Alonso und McLaren-Boss Ron Dennis kam es freilich nicht: "Wir bekamen sie (die Spannungen) in den Griff, weil wir immer transparent waren."
Diese Transparenz habe McLaren "wohl nicht". "Ron Dennis hat ja immer wieder mit Latinos Probleme - mit Senna, mit Montoya und nun mit Alonso". Renault gilt als wahrscheinlicher Arbeitgeber von Fernando Alonso in der kommenden Formel-1-Saison.
Das vollständige Interview mit Flavio Briatore lesen Sie in der Ausgabe 11/2007 des EUROSPORT MotorMagazin, die ab dem 26. Oktober im Handel erhältlich ist.








