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Kommentar: Silberstreif für die "Roten"

02. Juli 2007 - 13:49 Uhr

(Motorsport-Total.com/sid) - Nach elf Jahren Michael Schumacher war bei Ferrari allen bewusst, dass es einen Neuanfang geben würde. Dass es nahezu unmöglich ist, einen legendären Rennfahrer wie Schumi zu ersetzen, war ebenfalls klar.

Dass Nachfolger Kimi Räikkönen gleich das erste Rennen gewann, machte die ganze Sache nicht gerade leichter. Nicht für Ferrari, aber vor allem nicht für den Iceman. Selbst dritte Plätze waren danach nicht mehr gut genug.

Ferrari hat bereits vier Siege auf dem Konto, das sind genauso viele wie der Hauptrivale McLaren-Mercedes. Für ein Team im Umbruch kommen die Italiener gut über die Runden. Mit Schumacher ging auch Superhirn Ross Brawn, in Maranello hatten sie schon Angst vor dem Absturz.

Jeder andere Rennstall wäre da wohl erstmal für lange Zeit weg vom Fenster gewesen. Williams und McLaren kennen die Schattenseiten der Formel 1, auch sie haben immer wieder Talsohlen durchschritten.

Bei Williams hält der Misserfolg übrigens seit 32 Monaten an. Daher ist die Ausgangslage zur Saison-Halbzeit für die Roten mehr als ein Silberstreif am Horizont.

Ferrari ist immer noch ein Sieger-Team - und das ohne Schumacher. Das haben auch die Rivalen längst verstanden und zollen großen Respekt. Nur in Italien fehlt manchmal der Blick für die Realität, das war aber zu Schumachers Zeiten nicht anders.

 

 
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